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Der TSV Sagard ist aufgestiegen

Sagard Der TSV Sagard ist aufgestiegen

Ab kommender Saison spielen die Jasmunder in der Landesklasse / Freundschaftsspiel und Feier am Samstag

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Die Spieler des TSV gaben ihrem Trainer Frank Meyer eine ordentliche Sektdusche. Die hat er sich bei sommerlichen Temperaturen auf dem Sagarder Sportplatz auch verdient.

Sagard. Ohne Spiel zum Aufstieg. Das war für die Jasmunder vom TSV Sagard am Samstag amtlich. „Durch das Nichtantreten des PSV Ribnitz-Damgarten am letzten Spieltag, stehen wir als Aufsteiger in die Landesklasse fest“, freut sich Trainer Frank Meyer. Ein „echter“ Sieg im letzten Spiel wäre dem Trainer allerdings lieber gewesen. Die Sagarder gehen damit gemeinsam mit dem Kreismeister aus Marlow in die höhere Spielklasse. Leider wurde durch das Verhalten der Ribnitzer die Aufstiegsambition des SV 93 Niepars jäh zunichte gemacht. Die Nieparser, die nur einen Punkt hinter den Sagardern zurücklagen, hatten auf einen Sieg der Ribnitzer in Sagard gehofft, um noch am TSV Sagard vorbeiziehen zu können. „Es ist aber müßig darüber zu spekulieren ob es wirklich zu einem Sieg der Ribnitzer gekommen wäre, denn letztlich hat sich durch die Heimniederlage der Nieparser gegen Divitz jedes „hätte, wenn und aber“, über den Aufstieg erledigt“, sagt Meyer mit Blick auf die Tabelle.

OZ-Bild

Ab kommender Saison spielen die Jasmunder in der Landesklasse / Freundschaftsspiel und Feier am Samstag

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Nach dem vierten Platz in der Vorsaison wurde wieder ein Platz unter den ersten fünf als Saisonziel festgelegt. Der TSV Sagard integrierte mit Robert Gebeler, Kevin Latzel, Tom Follak und Arthur Bähr gleich vier junge Spieler aus der B-Junioren Verbandsliga in die Mannschaft. Neben Felix Meyer und den zur Winterpause aus Baabe gekommenen Florian Gebhardt, die schon ein Jahr im Männerbereich gespielt haben, setzten die Sagarder viel Vertrauen in die Jugend und wurden nicht enttäuscht. „Die Jasmunder starteten, wegen einer Spielverlegung, mit einer Woche Verzug in die Meisterschaft. So fand der Saisonauftakt des TSV in Wöpkendorf statt. Dort gab es im fünften Punktspiel beider Mannschaften das fünfte Remis und der TSV fand sich nach zwei Spieltagen auf Platz zehn wieder“, blickt Trainer Frank Meyer zurück, der erst kürzlich die Ehrennadel in Gold vom Landesfußballverband erhalten hat. Der erste Sieg gelang dann am dritten Spieltag zu Hause mit einem 6:0 gegen Divitz. Aber eine Woche später gab es in einem unrühmlichen Spiel in Niepars mit einem 0:1 die erste Niederlage.

Dem TSV fehlte in der Anfangsphase noch die Konstanz, was mit der Besetzung von Schlüsselpositionen durch die jungen Spieler auch nicht verwunderlich war. So pendelten die Sagarder bis zum siebten Spieltag zwischen Platz fünf und sieben. Dann brachten drei Siege in Folge den Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Herausragend dabei der 3:2-Sieg in Marlow, wo die Mannschaft zum ersten Mal andeutete, was für ein Potential sie hat. Dieser dritte Platz wurde dann bis zum 15. Spieltag verteidigt. Dann gab es durch die 0:1-Niederlage in Ribnitz und ein erneutes Remis gegen Wöpkendorf einen Rutsch auf den fünften Platz.

Danach steigerte sich der TSV kontinuierlich und konnte von den folgenden sechs Spielen fünf gewinnen, unter anderem wurde auch Niepars mit einem klaren 3:0 nach Hause geschickt. So kletterten die Sagarder am 23. Spieltag erstmals auf den mit dem Aufstieg verbundenen zweiten Tabellenplatz.

„Jetzt begann das Kopf-an-KopfRennen mit den Nieparsern. Bis zum 23. Spieltag blieb der TSV vorn. Dann sorgte eine unglückliche, wie auch unnötige, Niederlage in Kirchdorf dafür, dass Niepars die Sagarder vom Aufstiegsplatz verdrängte“, so Meyer rückblickend. Das vorletzte Spiel im Rügenderby gegen dem VfL Bergen II war dann sicher neben dem 5:2 Sieg in Rambin, das Highlight der Saison. Bei besten Bedingungen im Arndt-Stadion fegten die Sagarder den VfL mit einem 6:0-Auswärtssieg vom Platz und konnten so den zweiten Platz verteidigen.

So lief es alles auf den letzten Spieltag hinaus, wer in die Landesklasse aufsteigt. Es kam dann aufgrund des Nichtantreten der Ribnitzer zum kampflosen Aufstieg des TSV. Dadurch fielen natürlich einige emotionale Momente für die Sagarder weg, auch die zahlreichen Zuschauer waren enttäuscht, hatten sie doch ein spannendes Spiel erwartet. Durch die Heimniederlage der Nieparser gegen Divitz wurden dann einige Spekulationen relativiert und die junge Sagarder Truppe kann stolz darauf sein, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt gemacht zu haben. „Ausschlaggebend für den Aufstieg war sicher der Zusammenhalt in der Mannschaft. Trotz einiger unnötiger Niederlagen kam nie Unruhe auf. Auch die Langzeitverletzungen von Arthur Bähr, Philipp Schneider und Bertram Sorge und das Fehlen von Führungsspieler Dirk Zimpel konnten kompensiert werden“, freut sich Trainer Frank Meyer am Ende der Saison über das Ergebnis. Auch Robert Albrecht hatte allen Grund zum Lachen: Er wurde mit 32 erzielten Toren bester Torschütze der Kreisoberliga.

Christian Niemann und Frank Meyer

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