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Deutliche Niederlage für Rambin gegen Tabellendritten

Jubel, Trauer, Analysen: Rügens Fußball-Mannschaften im laufenden Punktspielbetrieb Deutliche Niederlage für Rambin gegen Tabellendritten

Gegen den SV Kandelin spielten die Insulaner am Samstag auf heimischem Geläuf gut mit, doch am Ende stand es 1:5 und die Rambiner hatten wieder einmal das Nachsehen.

Rambin. Auch im dritten Spiel der Rückrunde mussten die Rambiner am Samstag mit einer personell arg gebeutelten Mannschaft ins Rennen gehen. Selbst von den eingesetzten Spielern waren zwei schon mit Verletzungen in die Partie gegangen. Entsprechend sah auch die Taktik von Interimstrainer Maik Schmidt aus. Hinten sicher stehen und vorne hilft der liebe Gott.

Zunächst funktionierte diese Marschroute auch. Die Rambiner standen recht sicher und den Gästen, die auch mit einigen Ausfällen leben mussten, viel noch nicht so viel ein. In der zehnten Minute der erste offensive Versuch der Gastgeber, doch der Schuss von Roy Görlich stellte kein Problem für den Gästetorhüter da. Nur zwei Minuten später stand Roy Görlich erneut im Mittelpunkt des Geschehens.

Diesmal kam er im eigenen Strafraum zu spät und holte einen Kandeliner von den Beinen. Logische Konsequenz: Strafstoß. Diesen setzte Beth jedoch an die Latte.

Nur fünf Minuten später schlug es allerdings im Rambiner Tor ein. Ein Schuss aufs Rambiner Tor wurde durch Beth unhaltbar für Torhüter Kai Scholz abgefälscht und landete im Tor. Die Gäste bestimmten weiter das Spiel, während die Rambiner versuchten, Sicherheit in ihre Aktionen zu bekommen. Ein Freistoß von Ronny Lange in der 20. Minute sowie ein Sololauf von Mathias Saathoff in der 23. Minute brachten nichts Zählbares. In der 25. Minute hatten die Kandeliner die nächste gute Möglichkeit nach einem Freistoß, doch der anschließende Freistoß verfehlte das Rambiner Tor knapp.

Die Rambiner kamen in der 27. Minute zum überraschenden Ausgleich. Nach einem Abschlag von Kai Scholz kam Marven Vöge im Strafraum an den Ball. Ohne zu zögern, schoss er scharf aufs Tor und der Ball zappelte im Netz. In den folgenden Minuten hatten die Rambiner einige gute Szenen und gestalteten das Spiel offener. Die Versuche der Gäste bestanden meistens aus Distanzschüssen, die fast immer das Tor verfehlten. In der 40. Minute dann Freistoß für die Rambiner aus dem Mittelfeld. Mathias Saathoff schlug den Ball in den Strafraum. Der Kopfball von Sandro Ranze ging nur ganz knapp über das Tor. Kurz vor der Halbzeit gerieten die Rambiner durch eine Unaufmerksamkeit erneut in Rückstand. Thomas Döhler klärte den Ball nicht kompromisslos und so kam der Kandeliner Witt im Strafraum frei zum Schuss und machte den Treffer.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Gäste übernahmen die Initiative. Nach einer kleinen Eckenserie klappte es in der 50. Minute dann nach der dritten Ecke. Pegelow kam im Fünfmeterraum frei an den Ball und versenkte ihn. In der 55.Minute kam Marven Vöge, wie in der ersten Halbzeit, im Strafraum zum Schuss, doch dieses Mal rutsche ihm der Ball über den Schlappen und verfehlte das Tor. Spielerisch war es auch in der zweiten Halbzeit eine klassearme Partie.

Eine der wenigen guten Aktionen der Gäste führte in der 60. Minute zum 4:1. Schnell spielten sie über die rechte Seite. Die Hereingabe verwandelte erneut Witt und entschied damit schon das Spiel. Bei den Rambinern lief immer weniger zusammen, aber der kämpferische Einsatz stimmte. In der Phase zwischen der 70.und 80. Minute wurde es noch ein wenig bunt mit einigen gelben Karten, aber insgesamt war es ein sehr faires Spiel.

Der fünfte Treffer der Kandeliner fiel in der 80. Minute. Nach einem schönen Pass auf Alms ließ dieser sich die Chance nicht entgehen und machte mit einem platzierten Schuss ins rechte Toreck den Treffer. Eine höhere Niederlage vereitelte Torhüter Kai Scholz, als er in der 90. Minute einen Schuss glänzend parierte. So gab es zwar wieder, doch die Rambiner haben sich angesichts der personellen Notlage mit Anstand verabschiedet. Niederlagen werden es wohl auch weiterhin gegen. Alles andere als der Abstieg wäre damit eine große Überraschung.

 



Frank-Werner Peplow

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