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Ein Hoch auf Sportler und Trainer

Stralsund Ein Hoch auf Sportler und Trainer

Über 30 000 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen treiben in Vorpommern-Rügen Sport oder engagieren sich als Trainer oder Schiedsrichter.

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Sie verzauberten die Gäste des Abends im Stalsunder Hotel Baltic mit einer Bauchtanz-Darbietung: Samira und die Gruppe Jale vom TSC Blau-Weiß Stralsund.

Quelle: Fotos: Anja Krüger (2), Ines Sommer (2)

Stralsund. Über 30 000 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen treiben in Vorpommern-Rügen Sport oder engagieren sich als Trainer oder Schiedsrichter. „Für dieses ehrenamtliche Engagement wollen wir heute Danke sagen“, begrüßte Lothar Großklaus, Präsident des Kreissportbundes (KSB) am Donnerstagabend im Hotel Baltic in Stralsund die Gäste und ergänzte: „Zur ersten Ehrung im neuen Landkreis hatten wir uns 2012 hier getroffen. Nach der Runde über Bergen und Barth schließt sich nun der Kreis wieder in Stralsund.“

OZ-Bild

Über 30 000 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen treiben in Vorpommern-Rügen Sport oder engagieren sich als Trainer oder Schiedsrichter.

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Der KSB-Chef lobte nicht nur die sportlichen Leistungen und das fleißige Wirken derer, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen. Lothar Großklaus ließ auch noch einmal die sportlichen Veranstaltungen unter KSB-Regie Revue passieren. Neun Bummi-Sportfeste, Ferienlager, Lehrgänge für Übungsleiter, Seniorensportveranstaltungen und Kreisjugendsportspiele sind nur einige Höhepunkte aus der 2015er-Statistik.

35 Kandidaten standen nun auf der diesjährigen Auszeichnungsliste. Ob Sonderehrung, beste Mannschaften oder Einzelsportler oder ein Anerkennung für großes Engagement im Ehrenamt, aus allen Bereichen des Kreises waren Sportler dabei. Da erschienen mit Karsten Schneider aus dem Ostseebad Binz und Benjamin Leibelt aus Stralsund ein Vize-Weltmeister und sowie ein WM-Bronze-Medaillengewinner ebenso auf der Bühne wie der Trainer Daniel Freud aus Wöpkendorf, der beim Fußball einem Spieler, der einen Herzinfarkt hatte, das Leben rettete.

„Wir waren total überrascht, als wir nach vorne gerufen wurden. Wir hatten nicht damit gerechnet, eine Auszeichnung zu bekommen“, sagt Birgit Giersch von der Reitsportgemeinschaft aus Wöpkendorf.

Gemeinsam mit Fred Fürstner und Hans Wilhelm gehört sie zur Parcoursmannschaft, die bei Reit- und Springturnieren für den Aufbau der zum Teil sehr schweren Hindernisse verantwortlich sind. Der Verein hatte das Trio für die Ehrung vorgeschlagen, um einmal öffentlich Danke zu sagen.

Günther Senz aus Stralsund, er wird in ein paar Tagen 76, hätte am liebsten seine ganze Walkinggruppe mitgebracht. Denn seit zwölf Jahren ist er Mitglied im Knieper Sportverein und kümmert sich dort als Laufgruppen-Chef ums Training. „Das ist schon toll, mal im Rampenlicht zu stehen. Tolle Atmosphäre hier im Baltic“, sagt der Senior. Aufgekratzt sind auch Ute und Ulli Hintz aus der Hansestadt.

Beide sind Gründungsmitglieder der Ortsgruppe Stralsund der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft und seit vielen Jahren eng mit dem Rettungsschwimmen verbunden. „Ulli“ kennen Tausende, weil er sie jedes Jahr per Mirko beim Sundschwimmen aus dem Wasser gelotst hat. „Wir wollen jetzt ein bisschen kürzer treten. Aber ich bin noch bei der einen oder anderen Sportveranstaltung als Moderator dabei“, sagt der 67-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Während Vereinsberaterin Nicole Schacht durch das Programm führte, das mit den Auftritten der Tanzgruppen des SV Medizin und der Bauchtänzerinnen des TSC Blau-Weiß Stralsund eine wirklich tolle Umrahmung hatte, wurde das Mikrofon auch einmal weiter gegeben. Karsten Schneider, Bürgermeister in Binz und Vize-Weltmeister im Kugelstoßen der 50- bis 55-Jährigen, wollte ein paar Worte sagen: „Ich war bei der Weltmeisterschaft in Lyon, und da waren Hunderte Sportler aus unzähligen Ländern. Und alle haben friedlich neben einander gelebt.“

Sportlerehrung des Kreises Vorpommern-Rügen — das sind die Ausgezeichneten

Sonderehrungen bekamen: RSG Wöpkendorf, DLRG Stralsund, Reit- und Fahrverein Semlow, SG Wöpkendorf.

Geehrte Mannschaften: Jugend B, HSV Grimmen; Tanzpaar Michael und Diana Fibinger, TSC Blau-Weiß Stralsund; Leichtathletik-Staffel U10, Blau-Weiß Grimmen; Spielmannszug Motor Barth.

Auszeichnung für Einzelsportler: Wiebke Griephan, LAV Ribnitz-Damgarten; Martin Görß, Polizei-Schützenverein Grimmen; Joachim Rasch, Kegelverein Hansa Stralsund; Karsten Schneider, SSV Binz; Achmed Ewert und Heiko Papenfuß, Kanuclub Stralsund, Benjamin Leibelt, Stralsunder Ruderclub.

Engagement im Ehrenamt auf Rügen: Wolfgang Horst, Binzer Tennisverein; Wolfgang Jepp, Rugia Bergen; Ines Eichhofer, Taekwondo Rügen; Peter Beilke, SV Putbus;

Guido Witt, PSV Bergen; Bernd Radig, Empor Sassnitz; Gerd Mathiens, DLRG Bergen.

Stralsund: Günther Sens, Knieper SV; Hans-Dieter Melms, ESV Lok; Jörg Kraatz, SHV; Dorothea Alex, TSV 1860; Diana Gercken, 1. VC; Timo Borchert, Judoclub; Bernhard Reinhold, SFC; Winfried Degner, Empor; Hermann Ahlmeyer, SV Pommern Trans.

Nordvorpommern: Danilo Kieckbusch, Franzburger SV; Torsten Jahns, Traktor Kirchdorf; Rainer Päplow, Kegelverein Grimmen; Karsten Topka, Tribseeser SV; Friedhelm Grimm, SV Böhlendorf.

30 759 Mitglieder zählt der Kreissportbund, in dem auch der Stadtsportbund Stralsund organisiert ist. Insgesamt sind im KSB 284 Vereine von Rügen, aus Nordvorpommern und aus Stralsund organisiert. 136 Vereine haben unter 50 Mitglieder, 62 haben bis 100 Sportler.

Größter Verein war bisher der Golfclub Strelasund mit über 1000 Mitgliedern. 2015 wurde es der SV Medizin Stralsund, der jetzt 970 Mitglieder hat.

Von Ines Sommer

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