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Empor Sassnitz zu Hause zum wiederholten Male ohne Punkte

Empor Sassnitz zu Hause zum wiederholten Male ohne Punkte

Hafenstädter trennen sich 1:3 in der Partie gegen den SV Kandelin / Zwei Niederlagen in den letzten beiden Heimspielen / Jasmunder stehen auf Platz 13 der Tabelle

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Paul Carstens (links) beim Versuch sich den Ball wieder zurückzuerobern.

Quelle: Fotos: Jessica Begerow

Sassnitz So langsam wird es eng für die Mannschaft um Trainer Oliver Begerow. Zum 23. Spieltag der Landesklasse empfingen die Hafenstädter den SV Kandelin. Der Gast war klarer Favorit, betrachtete man die Resultate aus den Vorwochen. Empor zudem stark ersatzgeschwächt. Oliver Begerow musste die Mannschaft im Vergleich zum Spiel in der Vorwoche auf gleich sechs Positionen umbauen. „Aus einem Abwehrriegel aus sechs defensiv ausgerichteten Spielern wollten wir hinten keine Möglichkeiten zulassen, im Mittelfeld die Zweikämpfe annehmen und über Gegenstöße für Torgefahr sorgen. Dieser Plan ging zunächst voll auf“, so Begerow.

 

OZ-Bild

Für unsere eigenen Fehler wurden wir wieder bestraft“.Trainer Oliver Begerow

Quelle:

Über Sören Ringer und Paul Carstens wurde der Ball schnell in die Spitze getrieben, wo die Kandeliner beschäftigt wurden. Der Gast fand nur schwer in die Partie und gab in den ersten 20 Minuten das Mittelfeld preis. Empor zeigt sich engagiert. So fiel in der 11. Minute das 1:0 für die Hafenstädter. Nach Balleroberung von Sven Kruckow spielte er auf den startenden Tim Essner, welcher den Schlussmann keine Chance ließ und die Führung erzielte. Mit der Führung im Rücken spielte Empor weiter geduldig. Doch die Gastgeber ließen immer häufiger die Kandeliner in die eigene Gefahrenzone kommen. In der 27. Minute folgte ein Freistoß aus 20 Metern Torentfernung, welchen die Gäste zum Ausgleich nutzten. Kandelin war mit dem ersten richtigen Schuss aufs Tor direkt erfolgreich.

Empor hatte darauf aber die Chance, die erneute Führung zu erzielen. Doch einen lang gespielten Diagonalball verpasste Sven Kruckow aus kurzer Distanz haarscharf. Immer wieder wurden die Kandeliner bei ungenauen Zuspielen unter Druck gesetzt. Paul Carstens eroberte den Ball und spielte auf Tim Essner in den Sechzehnter. Dort behauptete er sich gegen seinen Gegenspieler, welcher den Ball nur noch mit der Hand klären konnte. Es gab nun einen Strafstoß. Allerdings zielte Tim Essner dieses Mal etwas zu genau und setzte den Ball an den Pfosten. Es blieb beim 1:1. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Sassnitz einen Freistoß im eigenen Strafraum. Nach kurzem Spiel des Balls durch die eigene Abwehrreihe, blockte ein Gästestürmer 20 Meter vor dem Tor den lang geschlagenen Ball so unglücklich für Empor, dass dieser über Tim Wenzel im eigenen Tor landete. Das 1:2 zur Halbzeit war bitter für die Sassnitzer, deren eigene Fehler wieder konsequent bestraft wurden. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Mannschaften ihre Möglichkeiten bekamen. Dabei wurde die Gangart aber härter. Die versäumte der Unparteiische jedoch durch ein frühzeitiges Verwarnen zu unterbinden. So unterbrachen immer wieder Fouls den Spielfluss. Nach knapp einer Stunde überbrückten die Sassnitzer schnell das Mittelfeld, Sören Ringer brachte das Leder scharf von der linken Seite in den Strafraum, wo Sven Kruckow und Tim Essner allerdings eine Torgelegenheit verpassten. Einen Abschluss von Benny Hoppe konnte der Kandeliner Keeper entschärfen. Auf der Gegenseite rettete Erik Borgwardt in allerhöchster Not gegen den freistehenden Kandeliner Stürmer, nachdem Empor zu weit aufgerückt war.

Eine Viertel Stunde vor Schluss sah Sassnitz dann Rot. Im Laufduell klärte Sven Kirchhof den Ball auf Kopfhöhe vor dem heranstürmenden Stephan Beth so unglücklich, dass der Kandeliner den Ball aus kurzer Distanz mit voller Wucht gegen den Kopf bekam und benommen liegen blieb. Der Empor-Verteidiger sah dafür die Gelb-Rote Karte und der Kandeliner wurde mit dem Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. „Unglücklich ist, dass der vorbelastete Kandeliner kurz zuvor und nach wiederholtem Vergehen ebenfalls hätte vorzeitig vom Platz gestellt werden können“, so die Einschätzung des Sassnitzer Trainers. Nach 15-minütiger Unterbrechung ging es weiter. Die Sassnitzer spielten mit offenem Visier. Nach abgefälschtem Freistoß für Empor senkte sich der Ball in der 78. Minute nur knapp hinter das Kandeliner Gehäuse aufs Tornetz. Schließlich kombinierten sich Paul Carstens und Tim Essner in den gegnerischen Strafraum. Doch Essner verfehlte mit seinem Schuss in der 81. Minute das lange Toreck. Auf der Gegenseite behauptete sich ein Gästespieler nach langem Ball gegen den Verteidiger und verpasste knapp die Entscheidung. In der 89. Minute gelang den Kandelinern dann mit einem Sonntagsschuss in den rechten oberen Torknick das dritte Tor.

Empor Sassnitz: Tim Wenzel, Sascha Rastedt, Erik Borgwardt, Tony Henke, Sven Kirchhof, Sören Ringer, David Schiller (75. Norman Post), Benny Hoppe, Paul Carstens, Sven Kruckow, Tim Essner SV Kandelin: Rene Bahls, Oliver Pegelow (46. Piotr Romaniszyn), Thomas Boldt, Robert Ewert, Andreas Abs, Norman Glimm, Mathias Alms (68. Marcel Stenzel), Tom Retelsdorf, Tom Meyer, Stephan Beth (75. Leo Bahls)

Tore: 1:0 (11. Tim Essner), 1:1 (27. Mathias Alms) 1:2 (45. Mathias Alms), 1:3 (89. Marcel Stenzel)

Tony Henke und Christian Niemann

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