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FSV Garz spielt auch nächste Saison wieder auf Landesebene

Garz FSV Garz spielt auch nächste Saison wieder auf Landesebene

In der ersten Saison gab es vor allem in der Rückrunde viele Niederlagen

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Lars Bergmann machte gegen den SV Kandelin sein vorläufig letztes Spiel. Er wechselt zum SV Bendestorf.

Quelle: Robert Matzkows

Garz. Als im letzten Spiel beim Stand von 1:1 in Kandelin der Schlusspfiff ertönte, fiel allen Garzern ein großer Stein vom Herzen. Nach einem nervenaufreibenden Spiel war es geschafft: Klassenerhalt in der Landesklasse. Dies kann als versöhnlicher Abschluss einer völlig verkorksten Rückrunde angesehen werden.

Die Mannschaft zeigte im ersten Jahr auf Landesebene zwei völlig verschiedene Gesichter, wobei die Hinrunde das komplette Gegenteil von der Rückrunde war.

Während in der Hinrunde ansehnlicher Fußball gespielt und fleißig gepunktet wurde, lief in der Rückrunde nahezu nichts zusammen. Nach der Hinrunde belegten die FSV-Kicker noch den siebten Tabellenplatz, in der Rückrundentabelle war man dann Schlusslicht. Symptomatisch für diesen Absturz ist die Heimstatistik. Vor der Winterpause wurde fast jedes Spiel auf eigenem Platz gewonnen.

Danach waren es dann nur noch drei Unentschieden. Es ist deutlich zu erkennen, dass es sich mit Aufstiegseuphorie und freien Köpfen deutlich besser spielen lässt als mit Abstiegsangst. Gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte wurde in der Rückrunde nur ein einziger Punkt geholt. Mit neun Unentschieden ist man unangefochtener Spitzenreiter in dieser Kategorie. Ebenfalls wurde deutlich, dass die Qualität in der Breite des Kaders nicht vorhanden ist. „Sofern mehrere Leistungsträger über einen längeren Zeitraum fehlen, ist dies nicht zu kompensieren“, heißt es vom Verein.

Über die gesamte Saison wurden zu viele individuelle Fehler in jedem Mannschaftsteil gemacht und in dieser Liga werden diese Fehler dann auch bestraft. Außerdem schwächte sich das Team immer wieder durch Undiszipliniertheiten selbst. Am Ende der Saison stehen sechs Ampelkarten und eine rote Karte zu Buche und damit der letzte Platz in der Fairplay-Tabelle. „Vor allem die zahlreichen Verwarnungen wegen Diskussionen mit den Unparteiischen müssen drastisch reduziert werden. Hier muss in der nächsten Saison auf jeden Fall der Hebel angesetzt werden“, fordert die Vereinsführung von der Mannschaft. Nach einer aufregenden ersten Saison in der Landesklasse ist dem FSV Garz klar, dass um jeden Punkt gekämpft werden muss. Wenn man die Hinrunde als Maßstab nimmt, steckt sicherlich deutlich mehr Potential in der Mannschaft, als es der elfte Tabellenplatz aussagt. Aber dieses Potential muss konstant über einen längeren Zeitraum abgerufen werden. In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit gibt es also für den Verein viel zu tun.

Mittelstädt/Klos

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