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Favoritenteam der Männer gewinnt Binzer Smart Super Cup

Binz Favoritenteam der Männer gewinnt Binzer Smart Super Cup

Mehr als 40000 Zuschauer erleben das Volleyballspektakel im Ostseebad / Bei den Frauen gab es die Überraschung – Karnbaum und Niemczyk am Ende auf Platz eins

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In einem harten Match wurden Markus Böckermann und Lars Flüggen (vorne) vom „Club an der Alster“ ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei ihrer ersten Teilnahme an dieser Tour sprang für die beiden Hamburger ein 2:0-Sieg beim Finale heraus. Fotos (6): Christian Niemann

Binz. Es ist wohl das sportliche Highlight des Jahres im größten Ostseebad der Insel. Jedes Jahr im Juli macht die Smart Beach Tour Station in Binz. Am Wochenende war es wieder sowiet: Das ranghöchste Turnier der nationalen Beach-Volleyballserie lockte mehr als 40000 Besucher an den Strand unterhalb des Kurplatzes. An drei Tagen wurde in spannenden Begegnungen um wichtige Ranglistenpunkte des Deutschen Volleyball Verbandes gekämpft. Zehn Frauen- und zehn Männerteams nahmen an diesem Turnier teil.

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Mehr als 40000 Zuschauer erleben das Volleyballspektakel im Ostseebad / Bei den Frauen gab es die Überraschung – Karnbaum und Niemczyk am Ende auf Platz eins

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„Wir haben hier in Binz wieder ein hervorragendes Turnier erlebt. Sowohl mit dem Zuschauerzuspruch als auch der sportlichen Qualität, die die Spieler auf den Courts präsentiert haben, können wir mal wieder sehr zufrieden sein“, erklärte Tourveranstalter Frank Mackerodt im Anschluss an die Finalspiele am Sonntag. Im Ostseebad trafen sich die nationalen Top-Teams der Beach-Volleyballszene und spielten am Wochenende um ein Preisgeld von insgesamt 40000 Euro. Im Finale der Männer traf das deutsche Nationalteam Markus Böckermann und Lars Flüggen auf Tim Holler und Jonas Schröder, die in Binz ihr zweites Comeback nach einer Verletzung von Jonas Schröder auf der Tour feierten. Die für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifizierten Hamburger Böckermann und Flüggen zeigten sich wie im Halbfinale gegen Sebastian Fuchs und Stefan Windscheif, das sie mit 2:0 gewinnen konnten, in sehr guter Verfassung und bezwangen Tim Holler und Jonas Schröder im Endspiel souverän mit 21:15 und 21:17. Lars Flüggen zeigte in der Abwehr eine sehr gute Leistung und konnte dank seines Stellungsspiels die Angriffe von Tim Holler und Jonas Schröder immer wieder entschärfen. „Wir haben im Vergleich zum Viertelfinale gegen die beiden am Samstag im Finale nochmal eine Schippe draufgelegt. Das Turnier war eine super Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio“, so Böckermann nach dem gewonnenen Finale. Sein Partner wurde bei der Siegerehrung neben der Goldmedaille auch mit dem Sport Bild Award ausgezeichnet. Die Bronzemedaille wurde dem Berliner Duo Sebastian Fuchs und Stefan Windscheif kampflos zugesprochen, da das Interimsduo Yannick Harms und Alexander Walkenhorst das kleine Finale verletzungsbedingt nicht bestreiten konnten. Alexander Walkenhorst verletzte sich am Vortag bei einem Blockduell an der Schulter. Damit landete Titelverteidiger Yanick Harms im Gesamtklassement auf dem vierten Rang.

Das Endspiel der Frauen bestritten die an Position zwei gesetzten Victoria Bieneck und Julia Großner und das Überraschungsteam Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk, das im Halbfinale gegen das topgesetzte Duo Teresa Mersmann und Isabel Schneider in drei Sätzen gewann. In einem packenden Finale konnten sich die Außenseiter gegen das routinierte Team aus Berlin durchsetzen und feierten nach dem 2:1 ihren ersten Titel auf der Smart Beach Tour. Der Schlüssel zum Erfolg waren dabei ein variables Aufschlagspiel und starke Nerven der Straubingerinnen, die im ersten Durchgang fünf Satzbälle abwehrten und anschließend den eigenen zum 27:25 verwandelten. „Wir haben den zweiten Satz, den wir mit 21:17 verloren haben, relativ schnell abgehakt und einfach weitergemacht. Im Tie-Break haben wir dann nochmal einen richtigen Schub bekommen“, sagte Niemczyk nach dem Finale, das sie mit ihrer Partnerin in der Verlängerung mit 15:11 entscheiden konnte. Auch bei den Frauen ging der Sport Bild Award für die wertvollste Spielerin an das Siegerteam. Neben dem Pokal durfte Sabrina Karnbaum auch diese Auszeichnung entgegennehmen.

Das niederländische Nationalteam Madelein Meppelink und Marleen van Iersel – gestartet mit einer Wildcard – traf nach knapper 1:2-Halbfinalniederlage gegen Victoria Bieneck und Julia Großner im Spiel um Platz 3 auf die topgesetzten Teresa Mersmann und Isabel Schneider. Gegen die Leverkusenerinnen zeigten die Europameisterinnen von 2014 eine konzentrierte Leistung und erspielten sich wie bei ihrem ersten Auftritt auf der größten nationalen Beach-Volleyballserie Europas 2015 in Münster die Bronzemedaille. Das Finale der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften findet im September in Timmendorfer Strand statt.

Zahlen zum Smart Super Cup in Binz

6große 40 Tonner transportieren die Tribüne, die Spielfelder und die Zelte zu den einzelnen Turnierstandorten quer durch Deutschland.

35 Mitarbeiter sind mit dem Aufbau beschäftigt, der am Montagmorgen beginnt und spätestens am Freitag um 12 Uhr beendet ist – insgesamt 50 Stunden, Zwei Tage dauert der Abbau.

10 Frauen- und 10 Männerteams spielten auf der ranghöchsten nationalen Beach-Volleyballserie um wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Deutschen Smart Beach-Volleyball Meisterschaften 40000 Euro Preisgeld gibt es für das Siegerteam in Binz. Die Smart Beach Tour ist insgesamt mit 250 000 Euro dotiert zuzüglich zwei Smart-Fahrzeuge für die Deutschen Meisterteams 2016. Bei jedem Smart Super Cup fließen 2500 Euro in den Bonuspool des DVV.

55 Balljungen und -mädchen von der Regionalen Schule Binz sorgten an den Spielfeldern dafür, dass die Volleybälle schnell wieder den Weg zu den Spielern fanden.

13 Schiedsrichter treffen hoffentlich immer die richtige Entscheidung auf den Spielfeldern 88 Spiele gibt es von Freitag bis Sonntag, einschließlich der Finalentscheidungen.

10000 Schlagpappen von Smart wechselten an diesem Wochenende in Binz den Besitzer und werden als Souvenir mit nach Hause genommen.

Christian Niemann

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