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Sport Rügen Felix Haack holt sich fünften Rügenpokal am Rugard
Vorpommern Rügen Sport Rügen Felix Haack holt sich fünften Rügenpokal am Rugard
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00:00 16.10.2017
Zittvitz

Beinahe 100 Motocrosser ließen sich vom schlechten Wetter nicht abschrecken und kamen auf den Ring am Rugard zum fünften Rügenpokal. „Für uns sind das ideale Bedingungen“, erklärte Andreas Haack vom Motorsportclub Rügen und freute sich, dass so viele zugesagt haben. Schnellster Teilnehmer war der Lizenzfahrer Felix Haack, Sohn von Organisator Andreas Haack. Der Rüganer gewann trotz starker Konkurrenz beide Wertungsläufe überlegen. „Ich habe mir die Meldeliste vorher gar nicht angeguckt, deshalb hatte ich auch keine Erwartungen, wie ich hier abschneiden würde“, sagte der Rüganer nach der Pokalübergabe. Bei den Hobbyfahrern sicherte sich Hauke Gasnik vor Guido Karp den begehrten Rügenpokal.

Der Renntag begann zunächst mit einer Schrecksekunde: Kurz nach dem Start stürzte einer der Fahrer und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Kurze Zeit später gab es jedoch Entwarnung. Es sollte der einzige „richtige“ Sturz des Tages bleiben. „So etwas passiert, am Ende ist es wichtig, dass alle auf ihren eigenen Füßen nach Hause kommen“, sagte Haack, der bei der Organisation die Leitung übernommen hatte.

Veranstalter war jedoch der Rügener Rennstall K und S Racing. „Wir dürfen als offizieller Motosportclub keine Rennen für Fahrer ohne Lizenz ausrichten“, erklärte Haack den Hintergrund. Der MSC, der bereits 1960 gegründet wurde, stellte den größten Teil der Fahrer, die nicht nur von Rügen, sondern aus ganz Deutschland angereist waren. Das zeigt, wie beliebt die 1710 Meter lange Naturrennstrecke in der Szene ist. Die meisten Fahrer nutzen den Rügenpokal auf dem Ring am Rugard als Saisonabschluss und um sich noch einmal mit ihren Maschinen durch den Matsch zu wühlen, bevor die für den Winter in die Garage kommen.

Aus dem MSC-Nachwuchs kommt der Lauterbacher Lukas Peters, der erstmals auf der größeren Maschine mit einem 85-Kubikzentimeter-Motor startete. Der Elfjährige holte sich dabei gleich den Tagessieg vor seinem Vereinskollegen Corvin Ihrke und Kenny Tömke.

Die vielen Fans an der Strecke freuten sich besonders, Karsten Fiebing wieder auf der Strecke zu sehen. Das Motocross-Urgestein von der Insel war nach einem schweren Sturz für drei Monate ausgefallen und saß beim Rügenpokal erstmals wieder hinterm Lenker. Am Ende reichte es für ihn zum fünften Platz bei den Lizenzfahrern. „Die Platzierung ist unwichtig. Es kam darauf an, wieder ein Rennen mitzufahren. Beim Rügenpokal geht es für die Fahrer in erster Linie darum, Spaß miteinander zu haben“, fasste Fiebing den Renntag passend zusammen.

Niklas Kunkel

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