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Gläserner Pokal des Pferdesports verlässt die Insel Rügen

Rösser, Reiter, Ranglisten: Rekordbeteiligung beim Schwarber Spring- und Dressurturnier 2013 Gläserner Pokal des Pferdesports verlässt die Insel Rügen

Susann Harloff von Usedom darf den Steffen-Wiek-Gedächtnis-Cup nach ihren Siegen 2012 und 2013 behalten. 370 Einzelstarts fanden beim diesjährigen Turnier statt.

Schwarbe. Susann Harloff kann ihr Glück kaum fassen. Die Pferdesportlerin von Rügens Schwesterinsel Usedom ist die Gewinnerin der 2013er Wertung zum Steffen- Wiek-Gedächtnis-Cup. Da Susann Harloff den Wettbewerb im Gedenken an den 2010 tödlich verunglückten Pferdesportler und Ausbilder Steffen Wiek nach ihrem Sieg im vergangenen Jahr am Samstag in Schwarbe zum zweiten Mal in Folge gewonnen hat, darf sie den gläsernen Pokal behalten. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Turnier war echt der Hammer! Und es freut mich, dass ich jetzt immer ein festes Andenken an Steffen habe“, sagte die Pferdesportlerin vom Reit- und Fahrverein Bannemin nach dem Wettkampf.

Dass am Samstag so viele Pferdesportler den Weg in den Rügener Inselnorden gefunden hatten, liegt auch an der guten Vorbereitung des Turniers in Schwarbe-Siedlung, für das traditionell die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Arkona den Hut aufhatten. Vereinsvorsitzender André Wiek, Bruder des verstorbenen Inselreiters Steffen Wiek, konnte sich auch in diesem Jahr auf die viele Ehrenamtlichen, Helfer und Organisatoren verlassen. „In den vergangen Jahren hatten wir rund 240 Starts. Dass wir bei den Wettkämpfen 2013 mit 370 Nennungen ein absolutes Rekordergebnis einfahren konnten, spricht für die Bedeutung und die Beliebtheit unseres Turniers“, zeigt sich Vereinschef André Wiek, der am Samstag auch als Turnierleiter fungierte, sehr erfreut.

Bei Turnieren, bei denen rund 400 Starts auf dem Programm stehen, werden in der Regel zwei Wettkampftage angesetzt. Da in Schwarbe-Siedlung traditionell an nur einem Tag geritten und gesprungen wird, mussten 370 Starts an einem Tag bewältigt werden. Das war nicht nur eine große Herausforderung für die Punktrichter um Chef Manfred Brüsch, sondern auch eine schweißtreibende Angelegenheit für das Parcours-Team um Chef Jörg Schreiter.

Publikumsmagnet am Nachmittag war das traditionelle Kutschenrennen, bei dem in diesem Jahr acht Pferd-Kutschen-Gespanne an den Start gingen. Die rasante Fahrt von Ross und Wagen gegen die Zeit ist immer wieder spektakulär und weiß selbst Menschen zu begeistern, die nicht viel mit Pferdesport am Hut haben. Für die Kutschenteams, die alle von Rügen kamen, gab‘s am Ende einen Sack Futter für die vierbeinigen Schützlinge.

„Wir freuen uns schon jetzt auf das Turnier 2014, für das es wieder viele Dinge rechtzeitig vorzubereiten gibt“, so André Wiek.

 

Rico Nestmann

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