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In letzter Minute zwei Punkte verschenkt

Bergen In letzter Minute zwei Punkte verschenkt

Gegen SV Rot Weiß Trinwillershagen kommt der VfL Bergen in der Landesliga nicht über ein 1:1 hinaus

Bergen. Da ärgern sich Trainer und Mannschaft gleichermaßen: Kurz vor Ende der Landesliga-Partie zwischen dem VfL Bergen und dem SV Rot Weiß Trinwillershagen fällt am Sonntag im Ernst-Moritz- Arndt-Stadion das entscheidende Tor. Leider kann Bergens Torhüter Wojciech Tomasz Zimecki den Schuss von Mathias Schinkowsky nicht mehr halten, und so steht es nach 94 gespielten Minuten am Ende 1:1.

Vor diesem Ausgleich war es eine nervenaufreibende Begegnung, bei der Schiedsrichter Andreas Lexow ein ums andere Mal in seine Tasche griff und die gelben und roten Karten zückte. Geprägt war das Spiel von unzähligen Einsätzen des Mannschaftsbetreuers der Gäste, der alleine in der ersten Halbzeit viermal auf den Platz musste, um die Trinwillershagener Spieler zu versorgen. „Vor allem in der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass unsere Mannschaft willensstark war und gewinnen wollte“, sagt am Ende der Partie ein sichtlich enttäuschter Trainer Martin Handschug, der im Vorfeld mehr von seiner Mannschaft gefordert hatte.

Die Chancen in den ersten 45 Minuten lagen ganz klar bei den Gastgebern vom VfL Bergen. „Doch wir haben diese zu wenig genutzt“, sagt Handschug, der in der fehlenden Konzentration der Mannschaft die Ursachen sieht. „Wir hatten Chancen, die mussten einfach rein gehen, ohne Wenn und Aber. Vor allem die letzten zehn Minuten sind die wichtigsten im Spiel. Da hat sich heute wieder gezeigt, dass der Wille nicht da ist und die Tore einfach konsequenter geschossen werden müssen“, sagt Handschug nach dem Spiel. Alleine in den ersten zehn Minuten hätte schon das erste Tor fallen müssen. Drei Chancen hatten die Bergener. Die erste Möglichkeit bot sich den VfLern schon in der zweiten Minute durch einen Freistoß.

Die Bergener waren mehrfach am Zug, konnten jedoch ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Stattdessen waren die Rot-Weißen am Ball. In der zehnten Minute wurde es gefährlich. Der Ball flog aber über das Bergener Tor. In der 26. Minute waren die Gastgeber am Zug. Daniel Lukes schoss knapp am Tor vorbei. Eine Minute später war dann Marc Klöckner am Ball. Dieser schoss aber auch nur vorbei. Zwei Minuten später landete der Ball wieder im Toraus. Die Bergener tasteten sich immer näher ans Tor. Wenn Minuten vorher Bälle am Tor vorbei gingen, dann landete zumindestens in der 38. Minute das Leder schon mal am Pfosten. Doch so richtig wollte das Runde nicht in das Eckige. Erst in der zweiten Halbzeit traf dann ein Bergener zum 1:0. Durch ein Foul von Tom Borowski an Marc Klöckner bot sich die Chance zur Führung, die von Patrick Hildesheim in der 63. Minute auch verwandelt wurde. In den Folgeminuten gab es unschöne Szenen, die vom Schiedsrichtergespann um Andreas Lexow mehr oder minder hart geahndet wurden. Nachdem der Unparteiische Tom Borowski von Rot-Weiß Trinwillershagen mit einer gelb-roten Karte vom Platz stellte, nahm der Unparteiische diese gleich wieder zurück. Bis dann ein paar Minuten später dann endgültig Tom Borowski vom Platz gestellt wurde. Aber auch der Bergener Amos Schramm wurde nur wenige Minuten später des Platzes verwiesen. Die Bergener hielten ihren Sieg etwas zu locker, so dass in der Nachspielzeit das alles entscheidende Tor in der 94. Minute für Trinwillershagen fiel.

„Ich habe ein anspruchsvolles taktisches Konzept. Um das umzusetzen, muss die Laufbereitschaft bei jedem Einzelnen da sein. Das vermisse ich“, nennt Handschug das Problem. Wichtig sei ihm auch, dass als Team auf dem Platz agiert wird. Das sei nur umzusetzen, wenn alle Mannschaftsmitglieder beim Training dabei sind und nicht so wie in der Vergangenheit einige der Vorbereitung fern bleiben. „Die Landesliga ist anspruchsvoll. Nur die ersten acht kommen weiter, alle anderen steigen ab“, sagt Handschug, der alle Hoffnung in die kommenden Partien legt.

Christian Niemann

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