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Landesklasse: Putbus gewinnt das Rügen-Derby gegen Garz

Landesklasse: Putbus gewinnt das Rügen-Derby gegen Garz

SV Putbus — FSV Garz 2:0 (0:0) In der Landesklasse Staffel III haben die Fußballer aus Putbus und Garz nach dem Spieltag am Sonnabend die Plätze in der Tabelle getauscht.

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Die beiden Torschützen unter sich — Sebastian Hecht (l.) und Matthias Ferch vom SV Putbus.

Quelle: Bernd Tesch

SV Putbus — FSV Garz 2:0 (0:0)

In der Landesklasse Staffel III haben die Fußballer aus Putbus und Garz nach dem Spieltag am Sonnabend die Plätze in der Tabelle getauscht. Mit ihrem 2:0-Erfolg im heimischen Stadion gegen den FSV Garz liegen die Putbuser nunmehr auf Platz acht. Für die Gäste ging es auf Platz neun runter.

Die erste Halbzeit der Partie war weitestgehend ereignislos. Fahrt nahm sie dann im zweiten Durchgang auf. Den ersten Achtungspunkt setzten die Hausherren. In der 56. Minute konnte Sebastian Hecht einen Elfmeter zum 1:0 verwandeln. Ab der 66. Minute waren die Putbuser dann in Überzahl. Ein Garzer hatte die gelb-rote Karte gesehen. Vier Minuten später konnten die Putbuser die Überzahl in Zählbares ummünzen. Mathias Ferch erzielte das 2:0. Aber auch der Gastgeber beendeten die Partie nicht mit allen Spielern. Zwei Minuten vor Schluss sah einer der ihren die Ampelkarte.

Tore: 1:0 Hecht (56.), 2:0 Ferch (70.)

Blau-Weiß Baabe — Prohn 4:1 (3:1)

Die Blau-Weißen aus Baabe konnten im zweiten Spiel der Rückrunde einen Sieg einfahren und den Abstand zum Drittplatzierten auf fünf Punkte vergrößern. Beim Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Prohn taten sich die Mönchguter zu Beginn schwer und rannten einem frühen Rückstand hinterher. „In jedem zweiten Satz habe ich vor diesem Gegner gewarnt und dennoch haben wir die ersten 15 Minuten alles falsch gemacht“, wütet Trainer Torsten Binz in der Halbzeitpause. In der Tat hatten die Blau-Weißen in der Anfangsphase keine gute Figur gemacht und Glück, dass die Gäste nur einmal ins Schwarze trafen. „Ab der 15. Minute waren wir drin im Spiel“, berichtet Binz. Es folgten ein Schuss von Andre Rast (16.), ein Kopfball von Marcel Gebhardt (18.), ein Drehschuss von Rast knapp am Pfosten vorbei. In der 25. Minute wurde Ronny Rüting von den Beinen geholt — Strafstoß. Marcel Gebhardt verwandelte im zweiten Versuch zum 1:1. Die Gäste hatten nun endgültig ihre klare Linie verloren und wurden in ihren Aktionen immer unpräziser. Bester war noch ihr Torhüter, der aber in der 33. Minute machtlos war, als Rast auf Vorlage von Gebhardt nur noch zum 2:1 einzuschieben brauchte. Die Gäste mussten kurz darauf den nächsten Rückschlag verkraften. Eine Schussflanke von Matthias Manske fand den Weg durch Freund und Feind ins gegnerische Tor (37.). „Im zweiten Spielabschnitt hatten wir alles unter Kontrolle und machten mit dem 4:1 den Deckel drauf“, schildert Binz das Geschehen. Für die Entscheidung sorgte Marcel Gebhardt in der 65. Minute. Er setzte sich bei einem langen Ball klug durch und ließ dem Prohner Torwart keine Chance — 4:1.

Tore: 0:1 Romansky (7.), 1:1 Gebhardt (25.), 2:1 Rast (33.), 3:1 Manske (37.), 4:1 Gebhardt (65.)

Greifswalder SV Puls — Empor Sassnitz 2:5 (1:3)

Für die Überraschung sorgten dieEmpor-Kicker. Die Favoritenrolle lag bei den drittplatzierten Gastgebern, die das Hinspiel klar für sich entscheiden konnten. Aber nun drehten die Rüganer (Platz 12) den Spieß um und gewannen mit 5:2.

Die Gäste begannen engagiert und ließen den Greifswaldern keinen Raum für klare Aktionen. Die Sassnitzer agierten mit konsequenter Defensivarbeit und Vorstößen über die Außenpositionen. Das sollte sich auszahlen. Nach einem Freistoß köpfte S. Kirchhof in der 29. Minute zum 1:0 für die Sassnitzer ein. Und Empor machte weiter Druck und baute in der 37. Minute durch Essner die Führung aus.

Eine Minute später verkürzten die Greifswalder zwar, aber in der 39. Minute stellte C. Kirchhof den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

In der 2. Halbzeit setzten die Gastgeber mehr Akzente und hatten in der 66. Minute mit einem Freistoß Erfolg. Puls versuchte nun alles, um den Ausgleich zu erzielen und Empor konnte nur selten für Entlastung sorgen — bis zur 72. Minute: Essner umkurvte drei Verteidiger, wurde im Strafraum gelegt, aber der Schiedsrichter ließ den Vorteil weiterlaufen und C. Kirchhof erhöhte auf 4:2 (72.).

Zehn Minuten später ging noch mehr. Eine scharfe Hereingabe von Essner wurde von einem Verteidiger ins eigene Tor gelenkt. Tore: 0:1 S. Kirchhof (29.), 0:2 Essner (37.), 1:2 Chatschatrjan (38.), 1:3 C. Kirchhof (39.), 2:3 Bredlow (66.), 2:4 C. Kirchhof (72.), 2:5 Ihlenfeldt (82./Eigentor).

Von Peter Scheibel Tony Henke

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