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Sport Rügen Mit brennenden Muskeln über Stock und Stein
Vorpommern Rügen Sport Rügen Mit brennenden Muskeln über Stock und Stein
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16:30 12.06.2017
Allerlei Schikanen hatten die 250 Sportler zu bewältigen. Quelle: Uwe Driest
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Sellin

Erschöpft, aber glücklich überquerten die meisten Läuferinnen und Läufer die Ziellinie an der Selliner Seebrücke. Rund 250 Sportler zumindest aus dem gesamten Norden, von Berlin bis Schleswig-Holstein, hatten am Sonnabend-Nachmittag die fünf Kilometer lange und mit 18 Schikanen versehene Strecke zwischen Seebrücke und Cliff-Hotel mindestens einmal hinter sich gebracht. Über eine Palisadenwand hinweg, durch aufgestellte Radladerreifen und unter einem Hindernis hindurch in die Ostsee mussten sich die bewegen. Dann ging es durch den tiefen Sand des Strandes die steile Böschung zum Hochuferweg hinauf, „wo man sich allenfalls an einem Grasbüschel festhalten konnte“, wie Vincenz Margenfeld erzählt. Der 31-jährige Wieker musste nach fünf Kilometern mit brennenden Oberschenkeln abbrechen. Mario König und Kerstin Liutkus nahmen zum ersten Mal teil und stöhnten vor allem über die senkrecht stehende Leiter, die zur Seebrücke und die steile Treppe, die über 87 Stufen von dort hinauf zum Ort führt.

250 Sportler bewältigten den 2. BeachFunRun an der Selliner Seebrücke

Auch die Schaumkanone funktionierte

So besteht der Fun Run nicht aus Spaß allein, sondern stellt eine echte Herausforderung selbst für gut trainierte Sportler dar. Gleichwohl steht der Teamgeist im Vordergrund: „Teamkollegen, Mitläufer und Teilnehmer des Beach Fun Run dürfen sich beim Überwinden der Hindernisse gegenseitig unterstützen, denn es gilt gemeinschaftlich um Ruhm und Ehre zu kämpfen und das Ziel zu erreichen, „heißt es in den Teilnahmebedingungen.Über die Distanzen von fünf, zehn und 20 Kilometer starteten die Athleten bei „genialem Wetter, das den Sportlern wärmende Sonne und frische Briese zugleich gönnt“, freute sich Veranstalter Lars Bracker. Die Verlängerung von vier auf fünf Kilometer seien sehr gut angekommen. Auch die erstmals eingesetzte Schaumkanone funktionierte und spie einen anderthalb Meter dicken Teppich aus. Allein an diesem Hindernis hatten sich bis zu hundert Zuschauer eingefunden. Hunderte weitere säumten die Bereiche um die Seebrücke. „Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen, lediglich leichte Blessuren“, freut sich Lars Bracker, der sich für die Unterstützung von Feuerwehr und Bauhof bei der Aufstellung der Hindernisposten bedankt.

Lauflerngruppe auf dem letzten Platz

Über die Distanz von 20 Kilometern gewann das Team der Stralsunder Likedeeler. Heike Nessler aus Putbus nahm die zehn Kilometer auf sich und belegte mit ihrem Team „Happy People“ den dritten von acht Plätzen. Das gastgebende Team der Kurverwaltung Sellin mit Direktorin Adriana Zawisza, die ganz in Pink antrat, belegte den siebten Platz über die Distanz von fünf Kilometer. Hier belegte den 13. und letzten Platz - Nomen est Omen - die „Lauflerngruppe“. BeachFunRun Die Resultate der Sportler und Teams über 5, 10 und 20 km.

20 km: Hans-Albert Friedrichs und Daniela Jordanow. Team „Likedeeler“ aus Stralsund

10 km: Philipp Holz und Bianca Mazzucco. Team „Go Beggerow“.

5 km: Adrian Kopplin und Kristin Münch. Team Hotel Bernstein.

Uwe Driest

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