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Neuenkirchen bringt drei Punkte aus Dreschvitz mit nach Hause

Dreschvitz Neuenkirchen bringt drei Punkte aus Dreschvitz mit nach Hause

Akute Personalsorgen machen es den Gastgebern schwer aus dem Vollen zu schöpfen / Der Dreschvitzer SV verliert am Ende knapp 1:2

Dreschvitz. Die Mannschaft vom Dreschvitzer SV empfing am Sonntag in der Kreisliga den SV Neuenkirchen. Beide Mannschaften mussten das Fehlen von Stammkräften kompensieren. Die Gastgeber mussten auf sieben potenzielle Spieler verzichten.

Der Gästetrainer hatte die Marschrichtung für seine Mannschaft vorgegeben: Mit langen präzisen Bällen sollten die schnellen Offensivspieler Steve Zeug, Kay Reitzel und Marcel Awe in Szene gesetzt werden. Aber die Neuenkirchener begannen nervös. Dreschvitz war zunächst besser und hatte in den ersten zwanzig Minuten alles im Griff. Die beste Möglichkeit vergab der von Beginn an als Stürmer aufgebotene Mario Bredow, nachdem er von Robert Mundt sehenswert in Szene gesetzt wurde. Aus aussichtsreicher Position verzog er jedoch und setzt den Ball am Tor vorbei. Nach 20 Minuten gingen die Gäste etwas überraschend in Führung. Mit einem Diagonalball über die Dreschvitzer Abwehr wurde Marcel Awe geschickt. Der setzte sich gut gegen zwei Gegenspieler durch und schloss gekonnt mit dem linken Fuß ab. Torhüter Maik Bodach war in dieser Szene chancenlos und es stand 1:0 für Neuenkirchen. Das Spiel war auf den Kopf gestellt. Den Gästen gab diese Führung Sicherheit, aber auch Drechvitz ließ sich nicht beirren. Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bis zum Pausenpfiff fielen jedoch keine weiteren Tore.

In Halbzeit zwei war das Spiel weiter offen. Neuenkirchen versuchte es immer wieder mit langen Bällen, wurde dabei jedoch selten gefährlich. Dreschvitz mangelte es aber auch an Präzision im Aufbauspiel, viele Pässe landeten beim Gegenspieler. Der Ausfall des kompletten zentralen Mittelfelds konnte nicht kompensiert werden. Die beste Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen, verpasste Robert Mundt nach einem schönen Doppelpass mit Mario Bredow. Mitte der zweiten Halbzeit wurde Marcel Awe im Strafraum zu Fall gebracht und es gab Strafstoß. Olaf Huth verwandelte zum 2:0. Dreschvitz war weiter bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen und machte hierfür hinten auf. Für die Neuenkirchener ergaben sich mehrere Konterchancen. Die Dickste ließ der eingewechselte Rene Fahrenholz liegen, als er aus drei Metern den Ball am leeren Tor vorbei schoss. Martin Lubahn vom Dreschvitzer SV versuchte seine Mannschaft immer wieder mitzureißen und kämpfte sich ein ums andere Mal durch die gegnerischen Abwehrreihen. Aber seine Hereingaben flogen an Freund und Feind vorbei. Erst in der 90. Minute gelang Dreschvitz das 1:2. Eins, zwei einfache Pässe durch die Mitte und Robert Mundt war zentral vor dem Tor blank. Mit links vollendete er zum ersten Heimtor in dieser Spielzeit. Aber es war zu spät. Kurz darauf der Schlusspfiff.

M. Müller

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