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Baabe Neugier auf Bewegung wecken

Nach einer Sternwanderung trafen sich Schüler der Region zu Sport und Spaß im Baaber Stadion

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Hat zwei Brüder und trifft sicher: Erstklässlerin Emma Möckel zeigte den Jungs ein paar gute Schüsse.

Quelle: Fotos: Steffi Besch

Baabe. Zu einem Tag mit Spaß und Bewegung kamen Mädchen und Jungen aus dem Amtsbereich Mönchgut-Granitz gestern in Baabe zusammen. Rund 350 Schüler der Göhrener Schule sowie der beiden Grundschulen in Gager und Sellin machten sich zu Fuß oder mit dem Bus auf den Weg ins Baaber Stadion, um nach der Begrüßung durch Amtsvorsteher Reinhard Liedtke drei Stunden lang zu spielen und zu lernen.Wandern gehört eindeutig nicht zu den favorisierten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. Daddeln statt laufen, Couch statt Naturlehrpfad – die Bewegung kommt dabei oft zu kurz. Das wissen natürlich auch die Wanderfreunde der Insel, denen es wie vielen Vereinen auf Rügen an Nachwuchs fehlt. Die Vereinsvorsitzende Sabine Sakuth beschäftigte sich seit Jahresbeginn gemeinsam mit der Wanderfreundin Jorana Payer, die Lehrerin an der Regionalen Schule Göhren und bekannt für ihre Überzeugungskunst ist, mit dieser Frage. „Unsere Idee einer Sternwanderung aller Schulen auf Mönchgut und Sellin reifte schnell zu einem konkreten Plan und es fanden sich viele Unternehmen und Vereine, die sich beteiligen wollten“, erzählt Payer.

OZ-Bild

Nach einer Sternwanderung trafen sich Schüler der Region zu Sport und Spaß im Baaber Stadion

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Nicht nur die Wanderfreunde, die den Kindern berichteten, welche Ziele sie ansteuern. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) informierte beispielsweise über ihre Arbeit an Rügener Stränden.

Laura Blechert und Helga Müller vom DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund übten mit den Kids verschiedene Wundverbände und erklärten, wie man im Ernstfall einen Notruf absetzt. Hans-Joachim Grahl, Projektleiter im Landesfußballverband, reiste mit Pylonen und Bällen aus Rostock an. „Die Kinder können an drei Stationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und das DFB-Schnupper-Schulfußball-Abzeichen gewinnen“, so der Bergener.

Beim Dribbling, Passen und Sieben-Meter-Schießen probierte sich auch die Erstklässlerin Emma Möckel. Die Sellinerin wächst mit zwei Brüdern auf – was an ihren strammen, sicheren Schüssen gleich auffiel und auch die sie beobachtenden Jungs zu einer respektvoll vorgeschobenen Unterlippe veranlasste. Aber auch die Klassiker wie Eierlauf und Sackhüpfen, Kirschkernweitspucken und Gummistiefelweitwurf durften gestern nicht fehlen.

Joy-Larissa und Malte zog das Zelt von Haiko Milke an. Der Inhaber der Thiessower Surfschule Proboarding hatte mit Freundin Kati Priess verschiedene Boards und Segel ins Stadion gekarrt, um den Kindern eine „prima Alternative zu Nintendo und Co“ vorzustellen. „Wir wohnen alle am Wasser. Aber was so an Surfjugend nachkommt, kannst du an einer Hand aufzählen. Vielleicht können wir hier einen Anstoß geben und Neugier für einen tollen Outdoor-Sport wecken“, so der 30-Jährige. Die beiden neunjährigen Selliner hatten jedenfalls schon einmal Spaß beim Aufpumpen des Kiteschirms.

Ein bewegter Tag für alle Schüler und Lehrer, Helfer und Sponsoren, die sich nach dem gemeinsamen Mittagessen einig waren, dass es im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung für Kinder geben wird.

Steffi Besch

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