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Olympiasieger Olaf Ludwig fährt vorneweg - diesmal aber im Auto

Sellin Olympiasieger Olaf Ludwig fährt vorneweg - diesmal aber im Auto

Mit der 22. Tour d’ Allée wurde die Insel ein letztes Mal in diesem Jahr Mekka des Radsports – 389 Sportler gingen beim Jedermann-Rennen am Sonntag an den Start

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Die Radsportler beenden auf Rügen ihre Saison mit der RügenChallenge.

Quelle: Christian Niemann, Christian Rödel

Sellin. Am Wochenende wurde die Radsportsaison offiziell beendet. Mit der RügenChallenge – dem Jedermann-Rennen – fand die diesjährige Radsportsaison ihren Höhepunkt und auch gleichzeitig für das Jahr 2016 ihr Ende. Auf zwei Strecken konnten sich Radsportler ein letztes Mal auspowern. „Wir bieten 54 und 107 Kilometer an“, sagt Olympiasieger Olaf Ludwig, der an der längeren Strecke teilnahm.

„Mein Gefährt hatte an diesem Tag vier Räder, statt zwei“, gibt der sportliche Leiter der 22. Tour d’ Allée schmunzeld zu. Er saß im Führungsfahrzeug und begleitete die 156 Fahrradfahrer, die die 107 Kilometer lange Strecke fahren wollten. „Privat fahre ich schon noch Fahrrad, aber bei solchen Events muss ich meiner Aufgabe als Organisator gerecht werden und kann nicht mitfahren, obwohl es mich schon ein wenig in den Beinen kribbelt“, sagt der 56-Jährige. Doch er und sein Geschäftspartner sind für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. „Schließlich wollen wir nicht, dass irgendjemandem etwas passiert“, fügt Jörg Strenger hinzu.

Immer dann wenn die Tour d’ Allée Geschichte ist, werden die Zweiräder in die Winterpause geschickt und die Radsportler gönnen sich etwas Pause. So oder so ähnlich dürfte es den 389 Radfahrern gehen, die am Sonntag bei der siebten RügenCallenge im Ostseebad Sellin teilgenommen haben. Olympiasieger Olaf Ludwig hat mit seinem Team den Radfahrern wieder ein ereignisreiches Wochenende organisiert.

„Das Tour d’ Allée-Wochenende bietet für jeden etwas. Radeln für die ganze Familie über ruhige Straßen und Wege und auch längere Strecken für die anspruchsvollen Radsportler“, sagt Jörg Strenger. Das Jedermann-Rennen über Strecken von jeweils 54 und 107 Kilometern ist sehr anspruchsvoll. „Bei den 54 Kilometern müssen 210 Höhenmeter überwunden werden und bei der 107 Kilometer langen Strecke sind es sogar 490 Höhenmeter“, erklärte Strenger die Strecken, die den Abschluss des Radsportwochenendes bilden.

Bereits am Sonnabend konnte man einmal an der Seite einer Olympiasiegerin radeln. Auch wenn die ursprünglich angekündigte Kristina Vogel nicht dabei sein konnte, gab es wohl kaum einen besseren Ersatz: Radrenn-Legende Olaf Ludwig verkündete mit Stolz in der Stimme, dass dafür Team-Kollegin Miriam Welte, die in London 2012 Gold und in Rio mit Kristina Vogel Bronze geholt hatte, bereit war, einzuspringen. Die 29-jährige Bahnradfahrerin aus Kaiserslautern war mit ihrem Lebensgefährten Oliver Schäfer, einem ehemaligen Fußball-Profi, nach Stralsund gekommen, um von hier nach Rügen zu radeln. „Mein Freund und ich sind das erste Mal an der Ostsee. Auf die Insel Rügen sind wir deshalb schon echt gespannt“, sagte Welte.

Christian Niemann und Christian Rödel

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