Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneefall

Navigation:
Sassnitzer Landesklasse-Elf kann auswärts nicht punkten

Greifswald/Sassnitz Sassnitzer Landesklasse-Elf kann auswärts nicht punkten

Am Samstag ging es für die Kicker der SG Empor Sassnitz endlich auch in der Landesklasse III um Zählbares.

Greifswald. Am Samstag ging es für die Kicker der SG Empor Sassnitz endlich auch in der Landesklasse III um Zählbares. Nach einer guten Vorbereitung und einer starken kämpferischen Leistung in der Vorwoche gegen Baabe reisten die Inselfußballer zur zweiten Vertretung des Greifswalder SV 04. Jedoch hielten die Personalsorgen weiter an, sodass die Hafenstädter mit lediglich elf Spielern die Auswärtsfahrt antraten. Bei gutem Fußballwetter pfiff das Schiedsrichtergespann um Frank Östreich mit zehnminütiger Verspätung die Partie im Greifswalder Philipp-Müller-Stadion an. Empor war zunächst darauf bedacht, in der Defensive kompakt zu stehen und über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen. So gestaltete Greifswald das Spielgeschehen, operierte dabei aber oft mit langen Bällen aus den Halbfeld, welche jedoch meist von der Empor-Abwehr geklärt wurden. Mit zwei Pfostentreffern nährten sich die Gastgeber dem Torerfolg immer mehr an.

Auf der Gegenseite hatten Hoppe und Essner nach gut vorgetragenen Kontern beste Möglichkeiten, Empor in Führung zu bringen. In der 27. Minute konnten die Greifswalder dann einen nicht geklärten Eckball zur 1:0-Führung nutzen. Doch Empor schockte das wenig. Direkt nach dem Anstoß hielt Sassnitz den Ball in den eigenen Reihen, spielte über die linke Seite mit Fidorra nach vorne und dann den Ball hinter die gegnerische Abwehr, wo Begerow aus gut 25 Metern nicht lange fackelte und das Leder ins Tor drosch. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel und es ging mit einem 1:1 in die Pause.

In Halbzeit zwei dann ein ähnliches Bild: Greifswald hatte etwas mehr Spielanteile und Sassnitz trat immer wieder mit Gegenstößen auf. So muss man sagen, dass der 2:1-Führungstreffer der Greifswalder in der 57. Minute nicht unverdient, aber doch etwas glücklich durch einen direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze fiel.

Empor erarbeitete sich danach mit großem Kampfgeist und Einsatzbereitschaft phasenweise Feldvorteile, die aber im Abschluss nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. In der 85. Minute wurde dann eine Unstimmigkeit im aufgerückten Sassnitzer Defensivverband zum 3:1-Endstand für die Platzherren genutzt.

Mit etwas mehr Glück und Geschick hätte Empor die Auftaktniederlage verhindern können. So geht es am Samstag auf heimischem Rasen um die nächsten drei Punkte. Zu Gast ist dann der Grimmener SV II.

 



Tony Henke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Rügen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.