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Sassnitzer sichern sich den Klassenerhalt

Sassnitzer sichern sich den Klassenerhalt

Die „Torjägerkanone“ geht an Tim Essner, der in 26 Spielen 20 Tore erzielt

Sassnitz/Greifswald Trotz einer Niederlage gegen den Spitzenreiter Greifswalder FC II bleiben die Hafenstädter auch in der kommenden Saison auf Landesebene aktiv. Darüber hinaus sicherte sich Empor Stürmer Tim Essner die „Torjägerkanone“ für den besten Torschützen in der Landesklasse. Er erzielte in 26 Partien 20 Saisontreffer für die Hafenstädter.

 

OZ-Bild

Tim Essner

Quelle: Jessica Begerow

Zum Saisonfinale reiste die Mannschaft von Empor Sassnitz zum Tabellenführer und Aufsteiger in die Landesliga, den Greifswalder FC II. Die Marschroute war von Anfang an klar vorgegeben. Als klarer Außenseiter wollte man zunächst tief stehend keine Chancen für den Gegner zulassen und über Konter die eigenen Angreifer in Szene setzen. Mit einer Fünfer-Abwehrreihe und drei zentralen Mittelfeldspielern bot man den Gastgeber wenig Raum in der eigenen Hälfte und stand Defensiv sicher. Die Greifswalder ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen und versuchten immer wieder Lücken in die Empor-Defensive zu reißen.

Aber auch die Heimmannschaft ließ den Hafenstädtern oft den Platz für einen geordneten Spielaufbau, sodass man über die Außenpositionen bis zum gegnerischen Sechzehner kombinieren konnte. Immer wieder spielte man schnell auf Benny Hoppe und Tim Essner, welche die Greifswalder Abwehrreihe beschäftigten. Nach Pass von Sven Kruckow war Tim Essner durch und schob den Ball ins Tor, allerdings entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits. Der Tabellenführer im Mittelfeld weiter klar spielbestimmend. Empor durfte sich zu keiner Zeit zurücklehnen, da es schon bei leichten Nachlässigkeiten sofort gefährlich wurde. Nach mehreren kurz ausgeführten Eckbällen hatte der Greifswalder FC die größten Möglichkeiten. Die Sassnitzer lauerten weiter auf Konterchancen. Nach Ballgewinn am eigenen Sechzehner spielte Tim Essner auf den startenden Benny Hoppe. Dieser legte am gegnerischen Sechzehner quer auf Sven Kruckow, welcher den Ball allerdings nicht im Tor unterbringen konnte. Kurz vor der Halbzeitpause lieferte sich der Greifswalder Kapitän ein zu intensives Wortgefecht mit dem Unparteiischen. Dieser verwies ihn daraufhin des Feldes.

Im zweiten Durchgang wollte Sassnitz an die gute erste Hälfte anknüpfen und die sich nun bietende Überzahl ausnutzen. Das Spiel ähnlich wie in Halbzeit Eins. Wenig zwingende Tormöglichkeiten, viel spielte sich im Mittelfeld ab, da beide Abwehrreihen sicher standen. Trotz der Unterzahl waren die Gastgeber weiterhin sehr präsent und zwangen Empor oft dazu nur zu reagieren anstatt selber zu agieren. Nachdem ein Greifswalder sich auf der linken Seite durchsetzte zwang dieser David Schiller im Sassnitzer Tor zu einer starken Parade in der 60. Minute.

Fünf Minuten später brachten die Hausherren einen Freistoß von halblinks auf den langen Pfosten. Dort setzte sich der Mittelstürmer im Luftduell durch und der Ball landete zum 1:0 im Gehäuse. Nun mussten die Gäste mehr riskieren. Nach Vorstoß über links ging Benny Hoppe an zwei Verteidigern vorbei und scheiterte in der 70. Minute im Eins gegen Eins am Schlussmann. Die bis dahin beste Gelegenheit für Empor. Zehn Minuten vor Ende stellte Sassnitz um, sodass sich den Greifswaldern bei eigenem Ballverlust Räume boten. Gleich den ersten langen Ball über die Abwehrreihe nutzten sie umauf 2:0 in der 80. Minute zu erhöhen. Nach Querpass am Strafraum brauchte der Stürmer nur noch einschießen. Jetzt würde es ganz schwer werden für Empor noch zählbares mitzunehmen. Zwei Minuten nach dem 2:0 war Tim Essner frei durch. Aber auch er scheiterte am Greifswalder Keeper. Nach einer spielerisch guten Landesklassenpartie gewinnt der Tabellenführer 2:0 gegen die Gäste aus Sassnitz.

Empor Sassnitz: David Schiller – Franz Harpke, Martin Fidorra, Tony Henke, Sven Kirchhof, Sascha Rastedt – Martin Blum, Benny Hoppe, Tobias Krüger – Sven Kruckow, Tim Essner

Tony Henke

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