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Satter Sound: 120 Harleys zu Gast auf Rügen

Lauterbach Satter Sound: 120 Harleys zu Gast auf Rügen

Das Harley-Davidson Chapter Rostock lud zur Inseltour nach Lauterbach

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Der Präsident des Chapters Rostock, Wolfgang Dobelke (li.), mit Chef-Organisator Peter Schmidt aus Sellin.

Quelle: Anne Ziebarth

Lauterbach. Als die rund 120 schweren Maschinen gestartet wurden und sich mit dem charakteristisch blubbernden Motorengeräusch in Bewegung setzten, konnte es jeder in Lauterbach hören: Es ist wieder Harley-Davidson-Zeit auf Rügen.

Über 160 Biker aus ganz Deutschland, Schweden und Polen waren am diesem Wochenende der Einladung des Harley-Davidson-Chapters Rostock zur mittlerweile 10. Rügentour gefolgt. Vom Hafenhotel Viktoria in Lauterbach aus starteten die Männer und Frauen zu einer Rundtour quer über die Insel.

Harleyfahren ist für die Mitglieder der nach amerikanischem Vorbild Chapter genannten Harley-Vereine eine Lebenseinstellung. Das Gefühl von Freiheit, die Leidenschaft für Technik aber auch die Kameradschaft innerhalb der Chapter stehe im Mittelpunkt. „Ich bin mit Motorrädern aufgewachsen, habe früher bei der Gesellschaft für Sport und Technik schon gerne an Maschinen gebastelt“, berichtet Organisator Peter Schmidt aus Sellin. „Mein erstes Motorrad war das sogenannte Eisenschwein, eine MZ ES250/1.“ Heute fährt er eine Street Bob mit 1600 Kubik. „Ich habe mir ein Einsteigermodell für die großen Klassen gekauft. Damit ich auch noch dran rumschrauben kann.“

Nahezu keines der blitzblank polierten 120 Motorräder ist im originalen Werkzustand, jede der Maschinen ein Unikat. „Der Auspuff ist als erstes dran“, erklärt ein Fahrer schmunzelnd. „Original geht gar nicht!“ Harley-Davidson sei einfach ein Mythos, dem man sich nicht entziehen könne, meint Helmut Aspelmeyer aus Samtens. „Ich wusste, mit 40 will ich eine Harley haben!“

Dabei müssen die Mitglieder für ihre Motorräder tief in die Tasche greifen, denn die Anschaffung einer Harley-Davidson ist kein Pappenstiel. Die „kleinsten“ Modelle sind ab 10 000 Euro erhältlich, es gibt auch Harleys, deren Wert im sechsstelligen Bereich liegt.

Gerast wird bei den Bikern nicht. „Wir sind die Guten“, meint Rostocks Chapter-Präsident Wolfgang Dobelke, der seinen Wohnsitz in Streu hat. „Wir genießen die Landschaft und den Spaß am Fahren. Um Tempo oder risikoreiches Fahren geht es nicht.“

Für einige Mitglieder des Rostocker Chapters geht es nach der Rügentour weiter: Die Biker machen sich auf zu einer 14 Tägigen Motorradreise nach Schottland. Ganz ohne Gepäck? „Das geht schon. Man muss sich eben etwas reduzieren“, berichtet Wolfgang Dobelke und lacht. „Zahnbürste, Waschzeug und Unterhose passen in die kleinsten Satteltaschen.“

Anne Ziebarth

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