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Stefan Rampe macht sich bereit für den Grimmener Hexenkessel

Bergen/Grimmen Stefan Rampe macht sich bereit für den Grimmener Hexenkessel

27-Jähriger Rüganer nimmt am ersten Stock-Car-Rennen der Saison teil

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Der gelernte KfZ-Mechatroniker misst noch schnell den Ölstand, bevor es nach Grimmen geht.

Bergen/Grimmen. Stefan Rampe geht ganz routiniert an das erste Rennen des Jahres. Schließlich ist er einer der erfahrenen Fahrer. Der 27-Jährige geht an diesem Wochenende im Grimmener Hexenkessel mit seinem umgebauten VW Golf II als Stock-Car an den Start.

OZ-Bild

27-Jähriger Rüganer nimmt am ersten Stock-Car-Rennen der Saison teil

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So läuft die Saisoneröffnung

Samstag und Sonntag jeweils ab 9 Uhr in Grimmen: Nonstop Stock- Car-Rennen. Sonntag Finale in allen Klassen, Massenstartrennen und Wohnwagen-Vernichtungsrennen.

Eintritt:

Samstag 10 Euro Sonntag 10 Euro Wochenendkarte: 15 Euro After-Race-Party: 5 Euro Freier Eintritt für Personen bis 16 Jahre und mit Behindertenausweis.

Die vierte Saison sei es schon für das 25 Jahre alte Fahrzeug, erzählt er. Drei bis vier Rennen pro Saison fährt er mit diesem Gefährt. Zu seinem Fuhrpark gehören neben dem robusten Volkswagen auch ein Honda Civic und ein Opel Astra. Der völlig umgebaute Golf ist eigentlich das Ersatzauto, was er bei Rennen immer mit dabei hat. Die anderen sind noch nicht fertig. Deshalb müsse nun der VW Golf II seinen Dienst im Grimmener Hexenkessel tun, sagt Rampe.

Chancenlos ist der gelernte KfZ-Mechatroniker nicht. „Ich denke schon, dass ich mindestens bis ins Viertelfinale komme“, sagt der 27-Jährige, der gemeinsam mit seinem Black-Bulls-Team eine Halle am Rande von Bergen unterhält. „Hier treffen wir uns regelmäßig und schrauben an unseren Autos“, berichtet der junge Rüganer. Drei bis vier Mal pro Woche trifft sich das Team, um die Fahrzeuge zu pflegen und neue aufzubauen.

Diese Möglichkeiten braucht ein Stock-Car-Team auch. Schließlich dauert es, bis aus einem PKW ein Stock-Car wird. „Viel Zeit und noch mehr Geld fließen in dieses Hobby“, pflichtet ihm sein Bruder André Rampe bei. Es wird der Rohrkäfig geschweißt, die Achsen verstärkt, ein neues Fahrwerk verbaut und viele andere Dinge seien notwendig, bis auch einem normalen PKW ein Renn-Fahrzeug wird.

„Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf etwa 2500 Euro pro Auto“, berichtet Rampe. Pro Rennen kommen noch einmal 250 Euro an Kosten hinzu. „Eben ein teures Hobby“, sagt Rampe, der immer auf der Suche nach Sponsoren ist. „Vielleicht findet sich jemand, der uns unterstützen möchte“, sagt Fahrer Stefan Rampe.

Einige Erfolge konnte der Rüganer in der Vergangenheit mit der Startnummer 25 schon feiern. „2013 wurde ich Vizemeister Berlin-Brandenburg und ein Jahr später gewann ich den Meistertitel“, freut sich Stefan Rampe. An diesem Wochenende geht er in Grimmen in der Klasse bis 80 PS an den Start.

Christian Niemann

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