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Stralsunderin unter den Top Ten in Binz

Binz Stralsunderin unter den Top Ten in Binz

Anne Domroese mit Partnerin auf Platz neun / Binzer Toni Schneider schafft die Qualifikation nicht

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Daniel Sprenger und Toni Schneider (r. ) gingen in Binz ins Rennen. Sie kamen am Ende nur auf Platz neun in der Qualifikation.

Quelle: Foto: Christian Rödel

Binz. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Kurhauses wurde am vergangenen Wochenende der Smart Beach Cup in Binz ausgetragen. An der ranghöchsten nationalen Beach-Volleyball-Serie nahmen insgesamt 32 nationale und internationale Top-Teams der Frauen und Männer teil. Unter ihnen waren auch zwei Lokalmatadoren. Beim Stralsunder Volleyballverein spielend, trat Anne Domroese mit ihrer Partnerin Valeria Fedosova für den SV Lohhof an. Die beiden Qualifikationsspiele am Freitag konnte das Duo für sich entscheiden. „Etwas schwerer war es für uns am Sonnabend. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen platzierten wir uns auf Rang neun“, berichtete Domroese.

OZ-Bild

Anne Domroese mit Partnerin auf Platz neun / Binzer Toni Schneider schafft die Qualifikation nicht

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Für Toni Schneider, den Sohn des Binzer Bürgermeisters Karsten Schneider, lief es nicht so gut. Schneider, der mit Daniel Sprenger mit einer Wildcard in der Qualifikation gestartet war, schied am Freitag aus. Durch die beiden Niederlagen verpasste das Duo den Einzug in das Hauptfeld. Beide haben zuerst gegen Felix Göbert und Wito Krüger gespielt und 0:2 verloren (11:15, 11:15). Im zweiten Spiel haben sie gegen Manuel Harms und Mirko Schneider gespielt und ebenfalls verloren – diesmal 1:2 (15:13, 12:15, 9:15).

Mit den Endspielen der Frauen und Männer ging der Smart Super Cup in Binz gestern zu Ende. Die Veranstalter begrüßten an den insgesamt drei Veranstaltungstagen 40000 Zuschauer auf dem Kurplatz.

Neben dem hochklassigen Beach-Volleyballsport wurde auf allen vier Courts auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Obwohl sich die Sonne am letzten Spieltag nur selten zeigte, war die Arena auch am Finaltag bis auf den letzten Platz gefüllt.

Vor dieser tollen Kulisse bestritten Karla Borger/Margareta Kozuch (TuS Haltern am See) und die internationalen Gäste Stefanie Schwaiger/Teresa Strauss aus Österreich das Frauenfinale. Dabei vergoldete das Interimsduo aus Österreich seine Reise nach Rügen und sicherte sich beim ersten gemeinsamen Auftritt auf der Smart Beach Tour mit einem 2:0 (21:17, 25:23) den ersten Turniersieg. „Wir sind ohne Erwartungen hierhergekommen und haben immer von Spiel zu Spiel geschaut. Dass wir am Ende sogar das Turnier gewinnen, ist natürlich unbeschreiblich schön. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, an diesem super Turnier teilnehmen zu können“, freute sich die 21-jährige Teresa Strauss.

Margareta Kozuch blickte nach dem dritten gemeinsamen Edelmetall auf der Tour optimistisch in die Zukunft. „Wir gehen mit vielen Erfahrungen aus diesem Turnier und haben jede Menge gelernt. Jetzt bereiten wir uns auf die anstehenden Weltmeisterschaften in Wien vor“, erklärte die ehemalige Hallen-Nationalspielerin.

Im Endspiel der Männer kam es zur Neuauflage des Viertelfinals zwischen den Zweiten der nationalen Rangliste, Philipp-Arne Bergmann und Yannick Harms (RotesRudel TC Hameln) und Sebastian Fuchs/Eric Stadie (Berliner VV). Das in Binz an Position eins gesetzte Duo Bergmann/Harms konnte dabei die deutliche Niederlage vom Vortag vergessen machen und sicherte sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen über drei Sätze den dritten Titel auf der diesjährigen Smart Beach Tour. Mit drei erfolgreichen Blockaktionen in Folge machte Bergmann im entscheidenden Tie-Break den 2:1-Sieg (21:19, 23:25, 15:11) perfekt.

„Wir wussten, dass wir unser Sideout und den Spielaufbau im Vergleich zu Samstag deutlich verbessern mussten. Das hat heute sehr viel besser geklappt“, erklärte Abwehrspieler Yannick Harms nach dem Gewinn der Goldmedaille. „Die beiden haben heute viel besser aufgeschlagen und viel mehr über mich gespielt. So konnte ich meine Stärken im Block nicht so gut ausspielen wie noch im Viertelfinale", zollte der Zweitplatzierte Sebastian Fuchs seinen Kontrahenten nach dem Finale Respekt.

Neben dem Gesamtpreisgeld von 40000 Euro ging es in Binz für die Teams um wichtige Ranglistenpunkte für die Qualifikation zu den Deutschen Smart-Beach-Volleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Smart Beach Cup in Binz

450 Tonnen Sand verwandelten den Kurplatz in ein Spielfeld.

156 Mitarbeiter sorgten während der drei Veranstaltungstage für den reibungslosen Ablauf .

3000 Klatschpappen wurden an die Zuschauer verteilt.

64 Ballmädchen und -jungen aus Binz sammelten auf den vier Spielfeldern die Bälle ein

.

3000 Ponchos wurden während der Finalspiele ausgegeben .14 Schiedsrichter waren auf den Courts im Einsatz. Jedes Spielfeld hatte einen Courtmanager.

Christian Niemann

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