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Traditionsreiche Regatta in Lauterbach

Putbus Traditionsreiche Regatta in Lauterbach

Zahlreiche Segler werden am Samstag zur 43. Auflage von „Rund Vilm“ erwartet

Putbus. Die Mitglieder des Yachtclubs Putbus sind schon etwas aufgeregt. Morgen startet die 43. Auflage der Regatta „Rund Vilm“. „Seit1973 organisieren wir diese bei vielen Seglerfreunden beliebte Veranstaltung“, freut sich Hans-Joachim Schmidt, seines Zeichens Segelwart im Yachtclub Putbus. Bisher wurden 40 Schiffe angemeldet. „Da wird es ganz schön eng bei den Liegeplätzen“, ist Schmidt sich sicher. Etwa 120 Personen erwartet der Yachtclub Putbus zu dieser Regatta. Ab heute, 16 Uhr, ist das Organisationsbüro der Regatta „Rund Vilm“ auf dem Vereinsgelände im Lauterbacher Hafen für alle Teilnehmer geöffnet. Für genügend Liegeplätze ist gesorgt. Im Stadthafen, der Yachtwerft Vilm, in der Marina „Im Jaich“ sowie auf dem Gelände des Vereins wird entsprechend Platz geschaffen, damit jeder Teilnehmer nah am Geschehen ist.

„Für alle, die es bisher nicht geschafft haben, sich anzumelden oder kurzfristig sich entscheiden an dieser Regatta teilzunehmen, ist das Wettkampfbüro bis Samstag um 11 Uhr geöffnet“, so Hans-Joachim Schmidt. Eine halbe Stunde später findet auch schon die Steuermannsbesprechnung statt – bevor um 13 Uhr der Startschuss fällt. Die Veranstalter rechnen damit, dass die Schnellsten nach zweieinhalb Stunden die Ziellinie überqueren könnten. Die Kielyacht mit der schnellsten gesegelten Zeit bekommt den Wanderpokal. Gewertet wird nach dem Yardstick. „Das ist ein Berechnungssystem für Segelregatten, das es erlaubt, Jollen oder Yachten unterschiedlicher Bauform in einer Regatta gegeneinander antreten zu lassen. Jeder Bootsklasse wird dabei eine empirisch ermittelte Yardstickzahl zugeordnet, die die Leistungsfähigkeit des Boots widerspiegelt. Bei einer Regatta wird dann für alle Teilnehmer die gesegelte Zeit gemessen und mit der Yardstickzahl umgerechnet“, erklärt Hans-Joachim Schmidt das Bewertungssystem.       „Für jeden ersten in seiner Klasse haben wir Preise vorbereitet. Außerdem erhält jedes erste Drittel jeder Klasse eine Urkunde als Erinnerung an diese Veranstaltung“, berichtet Schmidt weiter. Nach der Regatta und Siegerehrung wollen die Segler gemeinsam den Tag ausklingen lassen.

„Im vergangenen Jahr hatten wir super tolles Wetter mit konstant drei Windstärken aus Nordwest. Das hatte zur Folge, dass die Boote 2015 sehr schnell unterwegs waren. Oftmals brauchen die schnellsten Boote für die ganze Runde um die Insel Vilm rund vier Stunden. Es waren die schnellsten Crews bereits wieder nach drei Stunden im Hafen von Lauterbach zurück. Es gab auch keine Pannen – also keine gerissenen Segel oder gebrochenen Ruder. Wir hatten auch viele Begleitboote auf dem Wasser, so dass wir bei einem Zwischenfall rechtzeitig zur Stelle gewesen wären“, erinnert sich Schmidt, der in diesem Jahr wieder auf ideales Seglerwetter hofft.

Der Yachtclub in Putbus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Jahr 1952 wurde der Verein gegründet. „Aktuell freuen wir uns über 78 Mitglieder, die sich aktiv im Verein engagieren. Vor allem bei solch einer großen Veranstaltung wird jede helfende Hand gebraucht. Eine Regatta lebt von den engagierten und fleißigen Helfern, die den reibungslosen Ablauf und das Gelingen des Sportevents maßgeblich mitbestimmen“, so Schmidt abschließend.

Christian Niemann

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