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Training mit Ex-Bundesligaspieler Elser

Sagard Training mit Ex-Bundesligaspieler Elser

44 Kinder erlebten ein professionelles Fußballcamp mit viel Spaß und Begeisterung auf dem Platz des TSV Sagard

Sagard. Bereits das elfte Mal hat Ex-Bundesligaprofi Frank Elser auf dem Sportplatz des TSV Sagard ein Fußballcamp durchgeführt. In diesem hat er die Kinder von Anfang bis zum Ende begeistern können. Elser, der in seiner aktiven Laufbahn in rund 300 Pflichtspielen seinen Mann gestanden hat, konnte während des fünftägigen Camps sein Wissen an die Kinder weitergegeben.

Die Kicker spielen sonst beim TSV Sagard, dem 1. FC Binz, FSV Garz oder bei Empor Sassnitz. „Rügen ist für mich eines der schönsten Camps“, sagt der 57-Jährige ehemalige Kicker, der seine fussballerische Laufbahn als Jugendlicher im Alter von fünf Jahren bei der Sportvereinigung Feuerbach begann und später zum VfB Stuttgart wechselte. Frank Elser tourt von März bis Ende Oktober durch ganz Deutschland und hat dort pro Fußballcamp bis zu 150 Teilnehmer. „Ich freue mich seit der Gründung über ein so großes Interesse an meiner Fußballschule, die ich nicht nur in Sagard mit Trainern des Vereines durchführe“, so Elser.

Im Rügener Camp waren unter den vereinseigenen Betreuern einige bekannte Gesichter. „Dominik Scharf und Felix Meyer waren schon mehrfach beim Fußballcamp als aktive Teilnehmer dabei. Nun stehen sie als Trainer auf dem Platz und leiten die Kinder an“, sagt der ehemalige Mittelfeldspieler voller Begeisterung.

Der Profi vermittelt sein Können nicht nur den kleinen fußballbegeisterten Kids, sondern auch den Trainern. „Auch wir können nach einer Woche noch einiges an Wissen mitnehmen“, sagt TSV-Chef Frank Meyer. Vom Sportartikelhersteller Adidas wurde die „Kids for Champions Fußballschule“ als bestes Camp ausgezeichnet. „Es gibt ausnahmslos die besten Rückmeldungen. Bereits im sechsten Jahr in Folge sind wir die beste Fußballschule mit den höchsten Teilnehmerzahlen“, berichtet Elser. Vielleicht liegt es auch an dem gesamten Programm. So starten die Kinder bereits am Montag mit einem Koordinationstraining, der Ballbeherrschung und dem Torwarttraining. „Am zweiten Tag der Fußballschule beginnen wir so langsam mit dem Parcours – schließlich suchen wir den Champion“, sagt Elser. In den darauffolgenden Tagen werden die Kicker immer besser. „Was am Montag mit einem Ski-Stiefel aus Beton begann wird von Tag zu Tag besser, bis hin zum Fußballschuh am Donnerstag“, findet Elser die richtigen motivierenden Worte für die Kinder. Ab diesem Jahr haben die Teilnehmer altersabhängig in verschiedenen Leistungsgruppen trainiert.

Die jüngeren Kids im Alter von fünf bis neun Jahren haben vor allem die Grundlagen im Fußball trainiert. Wichtig für Elser ist es, dass „wir die koordinativen Fähigkeiten schulen und hauptsächlich Trainingsstationen mit vielen Ballkontakten durchführen“.

Die älteren Teilnehmer haben nach der Campwoche ein sehr anspruchsvolles Leistungstraining hinter sich. „Hier setzen wir in der Trainingseinheit auf die Vorgaben deutscher Bundesliganachwuchsmannschaften“, so Elser, dem vor allem spieltechnische und spieltaktische Übungen wichtig sind. Schließlich soll das Camp jedem einzelnen Spieler, aber auch der gesamten Mannschaft, zu Gute kommen.

Seit der Gründung vor 17 Jahren hat der Inhaber der „Kids for Champions Fußballschule“ schon mehr als 25.000 Kinder trainiert. Viele kommen wieder. „Einige sind schon fünf, sechs Mal dabei gewesen“, sagt Frank Elser. Ob die Kinder nächstes Jahr wiederkommen, wurde mit einem lautstarken „Ja“ der 44 Kinder beantwortet.

Christian Niemann

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