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Unnötiges Remis der Dreschvitzer gegen Altenkirchen

Dreschvitz Unnötiges Remis der Dreschvitzer gegen Altenkirchen

Spiel beginnt 40 Minuten später, weil der Schiedsrichter dieser Begegnung fernblieb und ein Zuschauer die Partie leiten musste

Dreschvitz. . Nach vier Wochen hatten die Dreschvitzer wieder ein Heimspiel. Zu Gast war der FSV Altenkirchen. Sieben nicht einsetzbare Spieler fehlten bei den Gastgebern. Hinzu kamen weitere arbeitsbedingte Ausfälle, so dass Mario Landfatt und Peter Kieschnick – beide fast 48 Jahre alt – mal wieder in die Bresche springen mussten. Aber auch die Gäste haben Personalnot. Sie mussten mit einer Truppe alter Herren anreisen, die durch wenige Spieler, die in diesem Bereich eigentlich noch nicht spielberechtigt wären, verstärkt wurde. Der für dieses Spiel angesetzte Schiedsrichter reiste nicht an. Glücklicherweise fand sich unter den Zuschauern jemand, der nach Bergen fuhr, seine Sachen holte und die Partie letztlich mit fast 40-minütiger Verspätung anpfiff.

Die Gastgeber setzten den Gegner früh unter Druck und kamen schnell zu ersten guten Gelegenheiten. Nach einer Viertelstunde spielte Roberto Braatz den Ball von der Grundlinie vor das Tor. Martin Pittner musste nur noch den Fuß hinhalten und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Dreschvitz hatte mehr Spielanteile und erspielte sich weitere Torchancen. Doch entweder zielte man zu ungenau, der Pfosten stand im Weg oder Torhüter Ingo Mosinzny parierte. So dauerte es bis zur 44. Minute, ehe die Gastgeber auf 2:0 erhöhen konnten. Nach einem Gästeangriff gab es Freistoß am Dreschvitzer Strafraum. Diesen führte Mathias Müller schnell aus und leitete so den Konter ein. Den konnte Thomas Nierebinski, der an diesem Tag im Sturm eingesetzt wurde, erfolgreich abschließen.

Ersetzte sich auf links durch. Nachdem er einen Gegenspieler aussteigen ließ, guckte er den Keeper aus und vollendete souverän ins lange Eck.

In der zweiten Hälfte kam auf Dreschvitzer Seite mit Mario Bredow ein frischer Abwehrspieler in die Partie. Altenkirchen fand offensiv gar nicht mehr statt und Dreschvitz stand bis zur 75.

Spielminute defensiv sicher. Was dann passierte, stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Eine Unachtsamkeit in der Dreschvitzer Defensive nutzte der zur Halbzeit eingewechselte Philipp Tiburtius aus und erzielte das 1:2. Nur drei Minuten später bekam Altenkirchen einen Freistoß auf der rechten Seite. Linksfuß Thomas Koch zirkelte den Ball ins linke obere Eck und es stand zur Verwunderung aller plötzlich 2:2. Die Gastgeber erholten sich von diesem Schock nicht mehr. Mit Sorge schaut man auf die nächste Begegnung, da fraglich ist, ob es gelingt elf gesunde Spieler auf den Platz zu bekommen.

Mathias Müller

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