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VfL Bergen verliert aufgrund fehlender Leidenschaft

Bergen VfL Bergen verliert aufgrund fehlender Leidenschaft

Landesligisten unterliegen zu Hause dem Blau-Weiß Greifswald mit 2:4 / Trainer Martin Handschug sauer über die fehlende Konsequenz bei den Torschüssen

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Blau-Weiß Greifswald erobert sich immer wieder den Ball. Pawel Jan Mroz (links), Amos Schramm (2. v.r.) und Dan Zimpel (rechts) haben dem in dieser Situation nicht viel entgegenzusetzen.

Quelle: Christian Niemann

Bergen. Es war eigentlich alles wie immer in der Fußball-Landesligabegegnung zwischen dem VfL Bergen und Blau-Weiß Greifswald. Aus der Kabine der Gastgeber ertönen die Red Hot Chili Peppers mit ihrem Song „Can’t stop“ und beim Auflaufen auf den Rasen dröhnt AC/DC aus den Boxen. Mit dieser Energie haben die Rüganer im heimischen Stadion die letzten Spiele gewinnen können. Doch die VfLer ließen sich durch gleichstarke Greifswalder vorführen, so dass am Ende die Gäste die so wichtigen drei Punkte mit nach Hause nahmen und damit ihren zweiten Saisonsieg einfuhren.

Für die Gäste begann die Partie vielversprechend. Bereits in der 3. Minute bekommt Michael Putzki den Ball auf den Fuß und nutzt seine Chance zur Führung. Eine Minute später wurde es vor dem Tor von Wojciech Tomasz Zimecki wieder brenzlig. Die Zuschauer hatten schon die 2:0-Führung der Gäste vor Augen. Doch der Keeper kann in der letzten Minute noch reagieren. „Die Außen müssen mehr angespielt werden“, forderte Trainer Martin Handschug zwischenzeitlich von seinem Team. In der achten Minute fällt dann der 1:1-Ausgleich. Patrick Hildesheim bringt Bergen nun wieder ins Spiel. Doch dieser Ausgleich brachte nicht die nötige Ruhe ins gastgebende Team. Ganz im Gegenteil. Justus von Woedtke kommt in der zehnten Minute an den Ball und dieser rollt zur 2:1-Führung der Gäste ins Bergener Tor. „Ihr müsst mehr Stärke reinbringen und auch mehr in den Zweikampf investieren“, forderte Handschug, der auf zwei wichtige Spieler verzichten musste. Es fehlten Daniel Lukes und Stefan Person. In der 19. Minute haben die Bergener die Möglichkeit den 2:2-Ausgleich zu erzielen. Doch Torwart Tom Borchardt kann diesen ungefährlichen Ball halten. Die Gastgeber sollten das Tempo halten und sich mehr in die Zweikämpfe begeben.

Tim Vergils hat in der 22. und in der 27. Minute die nächsten Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Doch seine Bälle gehen am Tor vorbei. Die Bergener vergeben die wenigen Chancen einfach. Dadurch kamen die Gäste immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich die Möglichkeiten. Vielleicht hat Handschug’s Team auf den Pausenpfiff gehofft. Die Bergener wirkten müde. Vielleicht lag es auch daran, dass einen Tag zuvor ein Teil der Mannschaft gefeiert haben soll. Nach einer klaren Ansage vom Trainer in der Kabine, hofften die Zuschauer nun endlich ein Torfestival des VfL Bergen zu sehen. Das bekam das Publikum auch, nur waren es nicht die Rüganer, die sich ihre Bälle erkämpften und Möglichkeiten nutzten, sondern die Gäste. Die kamen gestärkt aus der Halbzeitpause. Auch wenn die 3:1-Führung erst in der 62. Minute fiel, so waren die Greifswalder treffsicherer als ihr Gegner. „Wir hatten in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit die Möglichkeiten das Spiel für uns entscheiden zu können“, resümiert Handschug. So hätte Marc Klöckner in der 52. Minute erhöhen müssen. Doch sein Ball prallt nur an den Pfosten. Nur wenige Minuten später erobert sich Amos Schramm das Spielgerät, aber der mitlaufende Patrick Hildesheim kommt nicht mehr an das Leder. Immer wieder verlieren die Bergener den Ball und die Gäste sind auf schnelle Konter aus. So nutzen die Greifswalder in der 65. Minute die Chance auf 4:1 zu erhöhen. In der 79. Minute kann Patrick Hildesheim vom 11-Meter-Punkt auf 2:4 verkürzen. „Uns fehlte es in diesem Spiel die nötige Leidenschaft. Wir spielten viel quer und erreichten damit nichts“, sagt Handschug.

Statistik

VfL Bergen: Wojciech Tomasz Zimecki – Dennis Kröger, Dan Zimpel, Patrick Hildesheim, Kay Ribitzki (46. Jonas Thesenvitz), Felix Essner – Tim Vergils, Pawel Jan Mroz – Amos Schramm – Ole Kircher (85. Karl Mielke), Marc Klöckner Blau-Weiß Greifswald: Tom Borchardt – Mathias Weylo, Marco Sander, Maximilian Klug, Justus von Woedtke – Ludwig Voß, Nico Gust (76. Andreas Reiter), Florian Voigt, Jan Ehlert – Michael Putzki (33. Pascal Kuhles), Armin Stark Tore: 0:1 Michael Putzki (4.), 1:1 Patrick Hildesheim (8.), 1:2 Justus von Woedtke (10.), 1:3 Florian Voigt (62.), 1:4 Marco Sander (65.), 2:4 Patrick Hildesheim (79./Strafstoßtor)

Christian Niemann

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