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Volleyball-Mädels sorgen für Riesenüberraschung

Parchim/Bergen Volleyball-Mädels sorgen für Riesenüberraschung

Bergens U-12-Team gewinnt Bronzemedaille bei der Landesmeisterschaft

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Stark am Netz waren die Volleyballspielerinnen Carolin Schablow, Lisa Perk, Anna Bruns und Sara Syed.

Quelle: Foto: Henry Guster

Parchim/Bergen. Nach dem Abpfiff gab es für die Spielerinnen des Volleyball-Vereins Bergen kein Halten mehr. Sämtliche Anspannung löste sich in grenzenlosen Jubel auf. Eben haben sie in einem spannenden Tiebreak im kleinen Finale der Landesmeisterschaft in Parchim gewonnen und somit die Bronzemedaille errungen. Ein Riesenerfolg für das junge Team aus der Inselhauptstadt.

Endstand

1. Schweriner SC I

2. Schweriner SC II

3. VV Bergen

4. SC Neubrandenburg

5. 1. VC Parchim

6. 1. VC Stralsund

7. SV Grün-Weiß Ferdinandshof

8. PSV Rostock

Durch den zweiten Platz in der Zwischenrunde, die Anfang April ausgetragen wurde, konnte sich Bergen für das Finale der besten acht Mannschaften qualifizieren (die OSTSEE-ZEITUNG berichtete). Dieses wurde in Parchim ausgetragen. Die jeweils vier besten Mannschaften aus dem Osten und Westen unseres Bundeslandes waren angetreten, um den Landesmeister zu küren.

Nach einem vorgegebenen Ansetzungsschlüssel (Ergebnisse der Zwischenrunde) erfolgte die Einteilung der Staffeln. Im ersten Spiel hatte es Bergen mit der SV Grün- Weiß Ferdinandshof zu tun.

Konzentriert und motiviert hieß es ins Turnier zu kommen, die Punkte einzufahren und Sicherheit für den weiteren Turnierverlauf zu gewinnen. Auch wenn spielerisch nicht alles überzeugte, gelang ein souveräner Sieg (25:21, 25:16).

Gegen den gastgebenden 1. VC Parchim – eine Woche zuvor noch überragender Sieger der U-13-Landesmeisterschaft – wurde es ein komplett anderes Spiel. Allen war bewusst, dass es diese Mannschaft zu schlagen gilt, wenn man einen der beiden ersten Gruppenplätze einnehmen wollte, um das Halbfinale zu erreichen.

In dem Duell zweier gleichwertiger Mannschaften hatte Bergen den besseren Start. Im ersten Satz gingen sie schnell in Führung und konnten den Vorsprung durchweg behaupten. 25:18 hieß es am Ende.

Leider konnte die Konzentration nicht nahtlos in den zweiten Abschnitt übernommen werden. Von Beginn an liefen die Mädchen einem Rückstand (1:7) hinterher. Eine Auszeit beim Spielstand von 11:16 brachte die Wende. Fortan kämpften sich die Bergener Punkt für Punkt heran und konnten den Satz zum 25:23 drehen. Damit war das Halbfinale erreicht.

Im letzten Gruppenspiel gegen den Schweriner SC II, die bis dahin auch alles gewonnen hatten, konnten die Bergenerinnen nur begrenzt mithalten. Folglich gaben sie beide Sätze ab (19:25, 16:25) und belegten den zweiten Gruppenplatz.

Auch im Überkreuzvergleich gegen den Spitzenreiter der anderen Gruppe, der ersten Vertretung des Schweriner SC, hatte der Volleyballverein Bergen seine Chancen. Aber sie konnten die jungen Damen des Sportgymnasiums nie ernsthaft in Gefahr bringen. Folglich wurde die Partie mit 13:25 und 17:25 verloren. Im Spiel um Platz drei wartete der SC Neubrandenburg auf die Rüganer Mädchen. Mit dem Wissen, dass nur der Sieger dieser Begegnung die Bronzemedaille erhalten wurde, entwickelte sich ein Spiel, das an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten war.

Den ersten Satz verschliefen die Bergener Girls förmlich. Erst im letzten Drittel sammelten sie sich und konnten Punkt um Punkt gut machen. Trotzdem mussten sie den ersten Satz abgeben (21:25).

Nach der Pause knüpften die Mädels aus Bergen nahtlos an die gute Phase des ersten Durchgangs an. Kontinuierlich konnte ein kleiner Vorsprung aufgebaut werden, der lediglich kurz vor Schluss ins Wanken geriet. Der Satz wurde 25:22 gewonnen. Somit fiel die Entscheidung im Tiebreak.

Die Mädels rauften sich ein letztes Mal zusammen. Verbissen und manchmal souverän wurde Punkt für Punkt eingesammelt. Am Ende stand es 15:9 – der Gewinn der Bronzemedaille war perfekt. Danach brachen alle Dämme und die Spielerinnen lagen sich voller Freude in den Armen.

Henry Guster

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