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Rügen Streit in Rügener Feuerwehr: Tischtuch scheint zerschnitten
Vorpommern Rügen Streit in Rügener Feuerwehr: Tischtuch scheint zerschnitten
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05:32 07.12.2017
Kreiswehrführer Gerd Scharmberg moderierte die Bürgerfragestunde der Stadtvertretung zur Austrittswelle i nder Garzer Feuerwehr. Quelle: Uwe Driest
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Garz

Mit den Ankündigungen eines weiteren Austritts aus der Garzer Wehr sowie der Niederlegung seines Mandats in der Stadtvertretung durch Frank Schultz (Freie Wähler) endete der Versuch einer Aussprache vor der gestrigen Stadtvertretung. „Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass man nicht mehr miteinander reden kann“, begründet Schultz seine Haltung. Dabei hätten er und seine Mitstreiter „immer versucht, besonnen vorzugehen“.

Der Konflikt war um das Verhalten von und das Verhältnis zwischen Wehrführer und Jugendwartin eskaliert und hatte zunächst zu gegenseitigen Ausschlussforderungen und letztlich zum Austritt von sieben Kameraden geführt (die OZ berichtete).

Entscheidend für die Stadtvertretung sei ausschließlich, ob die Wehr weiterhin einsatzfähig sei, meint dazu Kreiswehrführer Gerd Scharmberg. Der war von Bürgermeisterin Gitta Gohla in die Sitzung gebeten worden, um den angekündigten Disput in der Bürgerfragestunde des Gremiums zu moderieren. Dieser Versuch scheint zumindest vorerst gescheitert zu sein. Während sich die gekündigten Feuerwehrmänner die Wiederaufnahme eines offenen Dialogs auf einer Mitgliederversammlung wünschen, können sich Wehrführung und Teile der Stadtvertretung offenbar eine Einigung nur noch schwer vorstellen.

Eine außerordentichen Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der aktiven Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt. Auch auf Verlangen derBürgermeisterin ist laut Satzung eine außerordentliche Sitzung der Mitgliederversammlung einzuberufen.

Uwe Driest

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