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Rügen Studenten sammeln Ideen für das Kap Arkona
Vorpommern Rügen Studenten sammeln Ideen für das Kap Arkona
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12:22 23.04.2016
Maria Hossner (22) von der FH Wismar und Marlon Münch (27, FH Trier) svor dem Peilturm am Kap Arkona. Quelle: Anne Ziebarth
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Putgarten

In Putgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) soll in den kommenden Jahren ein Besucherzentrum entstehen, das die unterschiedlichen touristischen Aspekte wie Archäologie, Militärgeschichte und Architektur bündelt. Zu Gast auf Wittow waren jetzt 28 Studenten der Fachhochschulen Trier, Frankfurt (Main), Wismar und Erfurt. Sie sollen Konzepte und Modelle entwickeln, wie man den Standort besser ordnen könnte. „Noch weiß man als Tourist nicht so richtig, wo man eigentlich hinsoll und was es hier zu sehen gibt“, beschreibt Janis Rohler die Situation am Kap. „Es wirkt alles sehr ungeordnet.“ Sein Kommilitone Lorenz Reiter ergänzt: „Man hätte diesen Standort kontinuierlich weiterentwickeln müssen – so herrscht jetzt ein Sanierungsstau. Viele Gebäude sind in schlechtem Zustand.“

Dabei sei das Potenzial am Kap Arkona reichlich vorhanden, betont Professor Burkhard Pahl von der Universität Leipzig. Themenbereiche wie die Schinkel-Architektur, das Kap als Sehnsuchtsort der Romantik, die Geschichte der Slawenburg und die Militärhistorie des Ortes im Inselnorden seien allesamt touristische Alleinstellungsmerkmale. Pahl ist gemeinsam mit Peter Dietrich mit der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes betraut, das die Gemeinde Putgarten in Auftrag gegeben hat. Als Mitinitiator des Projekts hat Pahl seine Hochschulkontakte genutzt, um die Fachhochschulstudenten mit ins Boot zu holen. Sie können das Thema als Projektarbeit oder sogar für ihre Abschlussarbeit im Studium nutzen.

Von Ziebarth, Anne Friederike

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