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Rügen Dance Cup International
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13:00 14.03.2019
Vivien-Aileen Briese (26) tanzt seit ihrem sechsten Lebensjahr. Quelle: Christine Zillmer
Sassnitz

„Wir wollen unseren Titel verteidigen und im April in Sassnitz zum zweiten Mal beim ,Dance Cup’ überzeugen und den ersten Platz nach Hause holen.“ Vivien-Aileen Briese (26) steckt sich große Ziele und trainiert mit ihrer Tanzgruppe von der Dance-Company „Remind Reloaded“ regelmäßig für diesen Traum. Diese besteht aus 16 Mitgliedern und wird von der 26-jährigen Tanztrainerin gemeinsam mit Co-Trainerin Frenzy Klöckner angeleitet. „Zusammen sind wir ein gutes Team aus einer bunt gemischten Altersstruktur. Wir ziehen an einem Strang“, sagt sie. Die Konkurrenz sei groß, aber davon ließen sich die Mädels nicht einschüchtern. „Spaß ist alles“, sagt Vivien, und das strahlt sie auch aus.

Dance-Company wurde zurück ins Leben gerufen

In Berlin geboren, schlüpfte die damals Sechsjährige früh in die Tanzschuhe. „Meine Mutter Ina unterrichtete Schülergruppen in der Hauptstadt und ich wollte das unbedingt auch lernen. Und so ging ich regelmäßig mit zum Training“, erinnert sich Briese. Ihre Mutter hätte gedacht, dass sie kein Talent hat, „aber ich überzeugte sie vom Gegenteil“. Bereits als Jugendliche im Alter von 14 Jahren übte Vivien damals schon mit Kindertanzgruppen und gab ihr Talent weiter. „Immer wenn ich Musik höre, sei es zu Hause oder im Auto, geht bei mir sofort das Kopfkino an. Ich muss mich dann einfach bewegen und neue Schritte und Bewegungen ausprobieren.“ Mit 16 Jahren verletzte sie sich und setzte mit dem Tanzen aus. „Ich zog damals mit meiner Familie von Berlin eine Zeit lang nach Rügen und später nach Aachen“, sagt sie. Dort konzentrierte sich die Jugendliche auf ihre Ausbildung als Konditorin. Nach ein paar Jahren in Nordrhein-Westfalen ging es dann wieder in die alte Heimat ihrer Mutter, wo sie bis heute lebt.

Auf der Insel angekommen, ging es sofort wieder los mit einer Tanzgruppe. Die Dance-Company „Remind Reloaded“ wurde zurück ins Leben gerufen. „Kurz bevor wir nach Aachen zogen, lebten wir für eine Weile auf der Insel. Meine Mutter gab hier Tanzunterricht.“ Nach dem Stopp in Aachen ging es sofort wieder los und die Frauen formierten sich erneut. „Wir trainieren mindestens einmal in der Woche, fahren zu Wettbewerben und holten im letzten Jahr überraschend in unserer Kategorie den ersten Platz beim ,I.V.E. Dance Cup’ in Sassnitz.“ I.V.E. steht für international, verbindend und einzigartig.

Imkerei als Hobby

Vivien-Aileen Briese lebt für die Musik, ein tolles Hobby, sie trainiert Schüler der Regionalen Schule „Am Grünen Berg“ in Bergen und gibt Tanzunterricht im Fitnessstudio für die „Remind-Juniors“ aus Sassnitz. Sie arbeitet in einer Bäckerei im Verkauf und bekommt an den Trainingstagen frei. „Erst kürzlich zog ich in einen kleinen Ort zwischen Gingst und Dreschvitz“, erzählt Vivien. „Ich halte dort seit zwei Jahren Bienen und beobachte, wie das Volk langsam wächst und Honig produziert.“

Das ist für die Trainerin ein toller Ausgleich zur Arbeit und zum Tanzen. Durch Zufall lernte sie beim Verkauf auf dem Markt in Sassnitz einen Imker kennen, besuchte durch ihn den Bienenverein in Bergen und bekam ihr erstes ‚Volk‘ geschenkt. „Das war total aufregend, es war nicht ganz klar, ob wir beim Abschlagen der Bienen in eine dafür vorgesehene Kiste eine Königin dabei hatten“, sagt sie. Dies war nicht der Fall und so wurde das Bienenvolk unruhig. Sie besorgte sich eine Königin, und nun funktioniert es. „Ich war zum Anfang unvorsichtig und beobachtete sehr dicht am Eingang des Bienenstockes, was passiert.“ Eines dieser Tiere verteidigte das Nest. „Ich lief eine Zeit lang mit einem dicken Auge rum und habe daraus gelernt“, sagt Briese.

Christine Zillmer

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