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Un dat nich blot to Wintertied – nee ok in’n Sommer

Un dat nich blot to Wintertied – nee ok in’n Sommer

Nee, lew Lüd, ick bün nich in de Johrestieden verbiestert. Dat geht hier ok nich üm den’n Wiehnachtsboom.

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Nee, lew Lüd, ick bün nich in de Johrestieden verbiestert. Dat geht hier ok nich üm den’n Wiehnachtsboom.

Rita Hoff ,

ehemalige Lehrerin,

lebt heute in der

Gemeinde Ummanz

Ick denk an unse lütten Hülpsflatterlinge in’n Gorden; dat heet an de Meisen, de Amseln, de Rotkählchen un ok de Sparlings. Mancheen mach noch dat Gedicht liert hebben: „Die Vögel warten im Winter vor dem Fenster.“ (Bertold Brecht) Jo, se töben in’n Winter un dor müten se ok wat kriegen, wägen dat för en läbenswichtich is, denn so’n lütt Ding het jo nich väl totosetten.

Wenn he denn nich ne Stell’ find, wo mitleidige Minschen wat utstreugen, denn süss is he fix in dutt.

Öwer vör alle Dingen keen Speck; wägen dat Solt. Got helpt son Fleesch, also Fett, wo man süss Schmolt utbroden det, datt is för de Lütten as wenn se ’n Worm äten don. Natürlich ok Kürn usw. Un wi streugen ümmer ok Hoferflocken ut un schmieten Äppel hen för de Amseln. De gohn öwer ok giern an de Hoferflocken.

Wi fodern ok in’n Sommer – un de Diere komen ok. Denn stellen wi Woder hen – ’ne grötere Bütt – in’n Sommer boden se giern. Wenn denn bi uns de Dör von’ne Kök to de Terass hen open steht, denn kön’n wi hürn, wurans dat patschen deht, wenn se in dat Fatt rümmarachen dohn. Ick säch ümmer to min’n lewen Mann: „Dat sünd unse Zwitscherowskis un Tirilirowitschs!“ He lacht mi denn ut – he weet, wur mallige Infälle ick manchmol hebben do. Öwer, bäten mall is jo nich so langwielich!

In’n Frühjohr un Sommer kön’n wi noch beobachten, dat de Vogelöllern mit ehre Lütten bi de Hoferflocken sitten. De Lütten betteln denn un flattern mit enne lütten Fluchten un de Ollen fodern mit Hoferflocken. Se seggen denn bestimmt: „Wenn ji ees in Not sünd, hier können ji komen, denn up disse Stell’ fin’n ji ümmer wat.“

Dat is doch ’n schönen Gedanken för so’n lütt Flatterling. Denn wi se all heeten, de don ok väl vör uns, süss kün’n wi uns nich bargen vör Ungeziefer.

De Schwalben kann man nich helpen – de äten bi’t Fleegen.

 

Rita Hoff

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