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Rügen Unter Aufsicht: Bandidos gedenken auf Rügen ihrer Toten
Vorpommern Rügen Unter Aufsicht: Bandidos gedenken auf Rügen ihrer Toten
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05:40 11.07.2016
Die Bandidos trafen sich auf Rügen, um hier ihrer verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Quelle: Anne Ziebarth
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Bergen

Ein Treffen der Rockergruppe Bandidos hat am Wochenende für massive Polizeipräsenz in Bergen (Landkreis Vorpommern-Rügen) gesorgt. Die Zusammenkunft des Motorradclubs, zu der rund 300 Teilnehmer aus Ostdeutschland angereist waren, verlief friedlich. Die Polizei kontrollierte die Zufahrtsstraßen nach Bergen mit einem Großaufgebot. Zwischen 8 und 22 Uhr waren rund 55 Beamte in Bergen und Stralsund im Einsatz, um die Veranstaltung abzusichern.

Treffen von Motorradclubs gelten bei der Polizei als risikoreich. Immer wieder werden bei Razzien Waffen oder andere verbotene Gegenstände gefunden, Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Rockergruppen endeten in der Vergangenheit auch tödlich.

In Bergen blieb alles ruhig. „Das ist ein Memory Day für die im vergangenen Jahr verstorbenen Brüder“, sagt einer der Rügener Bandidos. „Wir gedenken hier friedlich unserer Toten. Das Polizeiaufgebot hätte man sich sparen können.“

Die Rocker wehren sich gegen eine Vorverurteilung als Kriminelle. „Wir sind weder eine kriminelle Organisation, noch eine Streetgang und wollen mit solchen Leuten auch nicht verglichen werden“, heißt es auf der Internetseite der Bandidos.

Anne Friederike Ziebarth

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