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Rügen Vergewaltigung in Göhren: Blutspuren gesichert
Vorpommern Rügen Vergewaltigung in Göhren: Blutspuren gesichert
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00:05 05.05.2017

. Im Fall der in der Nacht zum 1. Mai in Göhren vergewaltigten und schwer verletzten Frau kann die Polizei noch keinen Fahndungserfolg vermelden. „Die Beamten waren am Mittwoch bis in die späten Abendstunden vor Ort, um Spuren zu sichern und mit Anwohnern und Zeugen zu sprechen“, sagte Polizeisprecherin Nicole Buchfink auf OZ-Anfrage. „Dabei sind auch Blutspuren gefunden worden. Wir sind zuversichtlich, daraus DNS-Spuren des Täters gewinnen zu können.“

Mit dem Begriff DNS (Desoxyribonukleinsäure) wird die individuelle Erbinformation eines Menschen bezeichnet. Mithilfe dieses „genetischen Fingerabdruckes“ können Täter identifiziert werden, sofern Vergleichsmaterial vorliegt. Die Tat hat sich den Blutspuren zufolge am Ruth-Bahls-Platz in der Strandstraße ereignet, hier fügte der Täter der Geschädigten offensichtlich die Schnittverletzungen zu und vergewaltigte sie. Derzeit befindet sich die 56-jährige Frau aus Leipzig noch zur Behandlung im Greifswalder Klinikum. Die Polizei appelliert nochmals an Personen, die sich im Zeitraum zwischen 23 Uhr und 3 Uhr in der Strandstraße/Thiessower Straße in Göhren aufgehalten haben, sich bei der Polizei zu melden. Jede Beobachtung könne wichtig sein. „Die Frau hat sich am Abend des 30. April in der Bar ,Zum Lotsen’ aufgehalten“, so Buchfink. „Deshalb suchen wir vor allem auch Personen, welche die Bar an diesem Abend besucht haben. “ Und ein weiterer Aspekt ist der Polizeisprecherin wichtig.

„Es besteht keinerlei Zweifel an der Aussage der Frau“, betonte sie im Hinblick auf kritische Äußerungen in den sozialen Medien. Nach der Beschreibung des Opfers ist der Täter zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkle kurze Haare und einen leichten Oberlippenbart. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung, er sprach Deutsch ohne Akzent.

Zeugen melden sich bitte unter der Nummer ☎ 03838 / 8100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle oder auf www.polizei.mvnet.de

OZ

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