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„Volles Haus“ in Kliniken des Kreises

Bergen/Stralsund „Volles Haus“ in Kliniken des Kreises

Anzahl der Patienten in Stralsund gestiegen

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Bis zu 120 Patienten werden pro Tag in der Notaufnahme behandelt.

Bergen/Stralsund. Die Erkältungs- und Grippezeit füllt die Wartezimmer der niedergelassenen Ärzte, aber auch die Krankenhäuser vermelden „volles Haus“. Auf Rügen sei der Stand aber nicht dramatisch. „Die aktuelle Belegung des Hauses ist nicht auffällig, sondern saisonal angemessen“, teilte die Geschäftführerin Silke Ritschel mit.„Wir sind weiterhin aufnahmefähig.“

Im Helios Hanseklinikum herrscht derzeit Hochbetrieb. Laut Geschäftsleitung sind die Patientenzahlen in den ersten Wochen des neuen Jahres deutlich angestiegen. Demnach wurden im Januar durchschnittlich 377 Patienten pro Tag behandelt. Das sind 19 mehr als im Vorjahresmonat.

Ingesamt stehen im Krankenhaus am Sund 467 sogenannte Planbetten zur Verfügung. „Patienten können beruhigt sein: Es gibt im Krankenhaus am Sund jederzeit genügend freie Betten – sowohl für einen geplanten Krankenhausaufenthalt als auch für die Notfallversorgung“, sagt Sprecher Mathias Bonatz. Er gehe davon aus, dass sich die Lage in der Ferienzeit wieder etwas beruhigen wird.

Mehr zu tun gibt es derzeit unter anderem in Fachgebieten, die für die Versorgung von Notfällen zuständig sind. Darunter befinden sich die Neurologie, Kardiologie und Unfallchirurgie.

„Witterungsbedingt haben Radfahrunfälle und Stürze zugenommen. Von der Grippewelle sind wir allerdings verschont geblieben“, sagt Bonatz. In der Notaufnahme wurden in den vergangenen Tagen zwischen 100 und 120 Menschen am Tag behandelt. Die hohe Auslastung kann laut Bonatz dazu führen, dass die Wartezeit auf ein freies Bett steigt. „Wir können aber immer sicherstellen, dass ein freies Bett zur Verfügung steht. Wir schicken niemanden nach Hause.“

Über ein Computersystem kann jeder Mitarbeiter die Anzahl der freien Betten im ganzen Haus einsehen. Ist eine Station voll, wird ein Patient vorübergehend woanders untergebracht, ohne dass sich die ärztliche Zuständigkeit ändert. Alexander Müller

OZ

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