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Rügen Vom alten Gut blieben kaum Spuren
Vorpommern Rügen Vom alten Gut blieben kaum Spuren
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00:00 06.10.2017
Platvitz

Der Ortsteil von Parchtitz liegt zentral und abgelegen zugleich. Nach Bergen ist es nicht weit, aber der Weg führt über eine schmale Gemeindestraße und durch mehrere Ortsteile. Radfahrer biegen schon mal zwischen Feuerlöschteich und Storchennest in Richtung Teschenhagen ab. Laut Ohle-Baier wurde der Flecken erstmals 1283 erwähnt und 1314 verpfändeten die Brüder Putbus das Dorf, das 1577 aus zwei Bauernhöfen bestand. 1830 erwarb das Kloster St. Jürgen vor Rambin das Gut. Zum Gutshof gehörten einst drei große Fachwerk-Scheunen mit Fledermausluken. Von dem um 1800 erbauten Gutshaus stehen nur noch die Grundmauern des hohen Kellergeschosses. 1970 rügte ein Zeitungsartikel, dass die Ruine des Hauses bereits seit drei Jahren verfiele und forderte den Abriss, weil „das Material dringend in der LPG Mugliltz für den Neubau eines Stalles benötigt“ werde.

U. D.

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