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Rügen Vor 70 Jahren lebte Radkarte auf
Vorpommern Rügen Vor 70 Jahren lebte Radkarte auf
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00:05 17.07.2017

Zum Artikel über das Radfahrverbot eines Mecklenburgers in Vorpommern erreichte uns Post unseres Lesers Andreas Poggendorf aus Bergen. Der langjährige Kreis-Apotheker schickte uns eine Fahrradkarte, die vor 70 Jahren von deutschen Kreispolizeiämtern ausgegeben wurde.

Er fühlte sich beim Lesen des Beitrages „an die düsteren Nachkriegsjahre in der Ostzone erinnert“ und berichtete von dem damaligen Alltag. Seine Schwiegermutter, Elsa Reichel, aus Niederau musste nach dem Krieg ein solches Dokument mitführen, damit die Soldaten der sowjetischen Besatzungsmacht das Fahrrad nicht beschlagnahmten. Ihre Karte wurde vom Polizeiamt Meißen ausgestellt, bekam die Nummer 11977 und sicherte ihr das Fahren mit ihrem Rad der Marke Missnia zu.

Andreas Poggendorf beschreibt zugleich bildhaft den Grund, warum eine solche Fahrradkarte in deutscher und russischer Sprache aufkam: „Ich habe auch heute noch die Bilder vor mir, wie unsere sowjetischen Freunde versuchten, deutschen Frauen (Männer gab es ja kaum noch) ihre Fahrräder zu entreißen.“ Das wollte man mit einem staatlichen Dokument unterbinden. André Farin

OZ

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