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Rügen Wat fangen wi nu bloß mit denn’ Spåden an?
Vorpommern Rügen Wat fangen wi nu bloß mit denn’ Spåden an?
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00:05 23.07.2016

Ümmerhenn hät doch de Bundeskanzlerin, Fru Dr. Merkel, emm mit ehren Namenszug verziert! Kümmt dit Handwarkstüüch nu in een Rügen-Museum? Ach nee, sowat givt ja längst nich mihr. Denn mütt he woll in’t Barger Stadtmuseum sienen „Ehrenplatz“ finden. Denn ümmerhenn sall de niege Straat ja angäblich bit to unse ehemalige Kreisstadt buucht warden. Wer’t glöövt. . .

In’t Barger Museum müssten denn ok Fotos wiest warden mit Upnahmen von all de välen Rüganers, de sich gegen de Verschandelung von unse Heimatinsel to Wehr set’t hebben un’t ok in Tokunft nich nahlaten warden, nich nahlaten dörben! Rügen dörft nich noch mihr kaputt makt warden! Dit sünd wi unse Nahkamenden schuldig. Dejenigen, de denn’ „Spatenstich“ organisierten, hebben ut gode Grün’n eenen plattgerullten grönen Wischenplatz glieks achter Samtens utsöcht. So kunn de Kanzlerin un ehre grote Ministerbegleitung doch nich all de 122 Böhm mit ehre witten Krüze un witten Ümrandungen to sehn kriegen, de eenen Dag vörher de „Nabu“- un „Bund“-Lüd morgens tiedig anmaalten! De Gesichter von de Kanzlerin un ehre grote Begleitumg har ick sehn mücht, wenn dit de Fall wäst wier! Doch – de Spådenstich wier liekers nich utbläben!

Ick wohn siet väle Johren in Putbus in eenen Wohnblock von de Barger „Rugard“ WGR. So heff ick ok eene Vörstellung dorvon, wur hoch dat Krüzungsbuwark bi Kubbelkow warden sall, nämlich an de teigen Meter (10 m)! Eenes Dåg’s, wenn denn dise Schwachsinn farig is, kümmt also eene Urlauberfamilje mit’ Auto angereis’t un de Kinner sünd gråd wedder wåk worden un krieschen glieks los: „Papa, Papa, halt mal an! Kuck nur mal, wie weit wir sehn können!“ Jä, un denn krieschen hinner enn schon de Bremsen! Wat nu achter an kümmt, mag man sich gor nich utmålen! Eenige DRK-Kankenwågen-Fohrers måken sich hüt schon eenen Kopp, wurans dat denn woll in Tokunft warden sall, wenn se dor bi Kubbelkow unnerwägens sin mütten. Schon alleen de riesige Kreisel mit eenen Dœrchmäter von 67 Metern (!) wat enn woll Probleme bringen.

Doch nu ist’ ja noch lang’ nich so wiet! Wer etwa glöövt, dat in dree(!) Johren alls farig is, de wat woll ok an’n Wiehnachtsmann glööben! Denn eegenlich is ja noch gor nich dat ierste Stück bit Samtens ganz farig, miene leewen Rambiner låten grüßen! Ümmer henn sall’t ja nu dor in’n Harwst mit denn’ „Flüsterasphalt“ losgåhnen. Sall ick ok hier frågen: „Wer’t glöövt. . .“

Jetzt fast an’t End von mienen Bidrag mütt ick doch noch von een grotes Wunner berichten, wurvon uns’ Landrat, Herr Drescher, bericht hät: „Ich stelle bereits jetzt eine Verkürzung der Fahrzeiten zwischen Stralsund und Rügen von bis zu einer Viertelstunde fest“ (OZ, 20. Juli, Seite 9;) Leider, leider Herr Landrat, hebben se uns nich mitdeelt, an wegger Stell von unse Insel se denn up ehre Klock käken hebben. Vör Rambin doch woll nich. Un bi Samtens mit denn’ groten Ümwäch woll ierst recht nich? Orrer? Wat heet eegentlich: „. . .bis zu einer Viertelstunde“ ? Geht ehre Klock œwerhaupt ok richdig? Wann wier’n se denn bi denn’ Klockenschoster? Entschuldigen se bitte miene Fragen, doch weil ick von een schienbores Wunner berichten will, mütt äben ok alls siene Richtigkeit hebben. . . -wika-

OZ

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