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Rügen Wedding-Mieter wollen Parzellen statt Gemeinschafts-Grün
Vorpommern Rügen Wedding-Mieter wollen Parzellen statt Gemeinschafts-Grün
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08:22 26.10.2017
Ihre eigenen Parzellen wollen die Mieter der WoGeSa am Sassnitzer Wedding auch künftig bewirtschaften. Quelle: Söllner, Frank
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Sassnitz

Die Hausgärten am Sassnitzer Wedding sollen auch nicht einer gemeinschaftlichen Grünanlage weichen. Das war die vorherrschende Meinung der Betroffenen auf einer Einwohnerversammlung am Dienstag, zu der Bürgermeister Frank Kracht die Mieter eingeladen hatte. Sie lehnten damit entsprechende Pläne ab, die der Landschaftsarchitekt Dierk Evert im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt hatte.

Sie wollten sich auch künftig in ihre Parzellen zurückziehen können, argumentierten die Nutzer, die die kleinen Oasen im Innenhof zum Teil schon seit Jahrzehnten bewirtschaften. Die Stadtverwaltung hatte die Pachtverträge gekündigt, weil die städtische Wohnungsgesellschaft WoGeSa gern zusammen mit der Kommune das gesamte Areal umgestaltet hätte. Dem Großvermieter geht es vor allem um den Abriss der Garagen. An deren Stelle sollen neue Parkplätze entstehen.

Dieser Punkt der Planungen ist offenbar unstrittig. Rund 40 Parkplätze sind auf dem Areal der Wohnungsgesellschaft vorgesehen. Was aus den Gärten wird, ist derzeit noch offen. Nach den Einwohnern sollen nun auch die Kommunalpolitiker ihre Meinung zu den Plänen äußern, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Die anfangs diskutierte Ausweisung öffentlicher Parkflächen auf dem Innenhof für Besucher des Nationalparks ist offenbar vom Tisch.

OZ

In wenigen Wochen startet der erste Bauabschnitt. Das neue Dach und die Fassade sollen im Mai fertig sein.

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