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Rügen Wer spielt den Klaus Störtebeker im kommenden Jahr?
Vorpommern Rügen Wer spielt den Klaus Störtebeker im kommenden Jahr?
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16:58 14.09.2017
Ob Bastian Semm (li.) auch im kommenden Jahr den Störtebeker gibt, ist noch unklar. Quelle: Christian Rödel
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Ralswiek

Störtebeker ist tot – es lebe Störtebeker. Nachdem der berühmte Pirat am Wochenende zum 67. und letzten Mal in dieser Saison enthauptet worden ist, beginnen die Betreiber des größten Sommer- Open-Airs in Mecklenburg-Vorpommern, die Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG, mit der Vorbereitung der neuen Saison. Diesmal gleich mit einer Irritation: Ob Hauptdarsteller Bastian Semm erneut die Rolle des Piratenanführers übernehme, hieß es aus der Geschäftsführung, sei noch nicht entschieden.

Die Irritation hält sich bisher in Grenzen. „Ich bin gern dabei“, sagte Bastian Semm gestern der OSTSEE-ZEITUNG, und: „Unstimmigkeiten gab es nicht.“ Er habe ein gutes Gefühl gehabt, dass die Saison gut gelaufen sei. „Das macht mir Lust auf mehr.“ Allerdings, so meint der 37-Jährige, der seit Sommer 2013 als Störtebeker zu erleben ist, könne er sich vorstellen, dass die Geschäftsführung am Beginn eines neuen Zyklus grundsätzliche Fragen stellt. Diese Vermutung bestätigt Störtebeker-Geschäftsführerin Anna- Theresa Hick. „Als Theaterleitung nehmen wir uns die Freiheit, nach einem fünfjährigen Zyklus zu überlegen, wie es weitergeht. Deshalb haben wir noch niemandem eine Zusage gemacht – außer dem Regisseur Marco Bahr, mit dem die Zusammenarbeit sehr gut war.“ Die Theaterleitung sei ständig auf der Suche nach neuen Darstellern, es gebe reichlich Bewerbungen. „Darunter viele Männer, die glauben, dass sie der ideale Störtebeker sind“, so Anna-Theresa Hick. Spätestens im Frühjahr 2018 werde die neue Besetzung bekannt gegeben.

Von der Diskussion um Bastian Semm lassen sich die Störti-Fans unter den Lesern der OZ nicht abschrecken. Auch das schlechte Wetter in dieser Saison konnte sie von ihrer Treue nicht abhalten. Auf der Facebook-Seite der OZ tun dies viele Leser kund. Julia Bartelt schreibt: „Wie schon im letzten Jahr, das Jahr davor und davor. Störti ist und bleibt für uns ein Muss, egal bei welchem Wetter.“ Ato Gretzki meint: „War ein klasse Stück mit grandiosen Darstellern, tollem Humor und viel Action. Schade, dass das Wetter mies war und die Wetterberichte meist falsch lagen. Das hat viele Besucher gekostet.“ Birgit Köster sagt: „Es kann nicht jedes Jahr steigende Zahlen geben.“ Mari Jone ließ sich ebenfalls durch nichts abschrecken: „Wir waren dabei, mit Regenponcho, Decken und Pullover und wir fanden es prima.“ Im nächsten Jahr wolle sie mit ihrer Familie wieder dabei sein. Das kündigen auch Petra Urban, Gabriele Spreu und Sabine Konhäuser an. Und um dem Regen besser trotzen zu können, hat Ralf Wernecke einen Tipp: „Mal über einen Wetterschutz nachdenken. Vielleicht ist das ausschlaggebend.“

Dietrich Pätzold und Bernhard Schmidtbauer

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