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Rügen Wieviel Bauland braucht Göhren noch?
Vorpommern Rügen Wieviel Bauland braucht Göhren noch?
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00:04 21.02.2015

Dass immer mehr Grün verschwindet und Göhren allmählich zur Betonwüste wird, befürchten einige Einwohner. Nach Bürgerinitiativen gegen die Hafenpläne am Südstrand und den Bau von Parkhaus und Schrägaufzug in der Vergangenheit, formiert sich nun aktiver Widerstand gegen das umstrittene Wohngebiet am Stabenweg. 20 Einwohner haben die Bürgerinitiative „Lebenswertes Göhren“

gegründet. „Wir wollen verhindern, dass der Außenbereich von Göhren aufgeweicht wird“, erklärt Bernd Elgeti, einer der Initiatoren. Hintergrund ist der Bebauungsplan Nr. 23 „Wohngebiet Stabenweg“, für dessen Aufstellung die Gemeindevertretung nach zwei Jahren hitziger Debatte im Dezember grünes Licht gegeben hat. Auf der Bauausschusssitzung in dieser Woche stand die Billigung des Vorentwurfs sowie die nötige Änderung des Flächennutzungsplanes zur Debatte. Beide Punkte wurden aber wieder von der Tagesordnung gestrichen. Zumindest im öffentlichen Teil der Beratung. Das Gremium verständigte sich vorerst hinter verschlossenen Türen darüber.

„Wir sind sind mit dem städtebaulichen Vertrag zwischen Gemeinde und Investor noch nicht soweit, das man das diskutieren kann“, begründet Bürgermeister Wolfgang Pester. Bei dem Kontrakt gehe es auch daraum, dass der Gemeinde ein Mitspracherecht bei der Vergabe und den Preisen der Grundstücke eingeräumt wird.

Auf dem 15000 Quadratmeter großen Areal an der Alten Försterei will Wilfried Horst vom Akzent Waldhotel 33 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser (keine Ferienwohnungen) schaffen, außerdem zwei Häuser mit je acht (Mitarbeiter-)Wohnungen. Damit soll die Nachfrage von jungen Leuten und Arbeitskräften im Ostseebad nach bezahlbarem Wohnraum befriedigt werden.

Den Bedarf sieht die Bürgerinitiative aber mit dem geplanten Wohngebiet am Hövt gedeckt. Dort sollen auf dem Areal der ehemaligen DDR-Ferienbungalowsiedlung Stück für Stück Villen mit Seeblick und Eigenheime auf kleinen Parzellen sowie Mehrfamilienhäuser errichtet werden. „Zudem sind noch ungefähr 25 bis 30 Grundstücke für Eigenheime in der Ortslage möglich“, befürchten Bernd Elgeti und seine Mitstreiter, dass mit der Änderung des F-Planes das Tor für weitere Bebauung geöffnet wird. So zum Beispiel im Bereich beim Sportplatz in Richtung Lobbe. Dagegen macht die Bürgerinitiative jetzt mit einem Protesbrief und einer Unterschriftensammlung mobil.

„Das ist völlig legitim, ich begrüße jede Bürgerintiative“, sagt Wolfgang Pester, merkt aber kritsich an: „Einer der Initiatoren war selbst der erste, der im Außenbereich ein Eigenheim gebaut hat.“

Der Stabenweg sei die einzige Stelle, an der sich Göhren noch entwickeln und nachhaltig Grundstücke vorhalten könne, so Pester und bezieht sich auf Aussagen der Raumordnungsbehörde. Räumt aber auch ein, dass es eine Liste von angeblich 40 Bauwilligen nicht gebe. Inzwischen hätten aber auch einige davon ihre Eigenheime in anderen Gemeinden gebaut. Nach wie vor aktuell sei der Bedarf von Hotels und der Reha-Klinik nach Wohnraum für ihre Mitarbeiter.



Gerit Herold

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