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Rügen Wildcats bleiben Heimmacht
Vorpommern Rügen Wildcats bleiben Heimmacht
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00:00 05.02.2018
Stralsund

Für solche Spiele lieben die Fans ihre Wildcats. Die Stralsunder Volleyballerinnen, die in der Zweiten Bundesliga auf Tabellenrang drei liegen, haben Liga-Primus SnowTrex Köln mit einem 3:0 (25:21, 25:20, 25:17)-Sieg aus der ausverkauften heimischen Diesterweg-Halle gefegt, in der spätestens im dritten Satz die Stimmung überkochte.

Beflügelt vom Rückhalt der 490 Zuschauer gingen die Wildcats gleich mit einer 3:0-Führung in den ersten Satz, ließen den Favoriten dann aber auf 3:8 vorbeiziehen. Erst beim 9:9 hatten die Katzen wieder die Kontrolle, die sie nicht mehr abgaben. Mit dem 25:21-Satzgewinn setzten sie ein erstes Achtungszeichen. Die Kölnerinnen, die durchaus ein gutes Spiel zeigten, lagen im zweiten Satz beim 3:4 und 5:6 zwar kurzzeitig mit einem Zähler vorn, waren dem starken Block und den energischen Aufschlägen der Hausherrinnen aber letztendlich unterlegen. Zwischenstände von 13:8 und 20:12 ließen die heimischen Zuschauer bereits vom Triumph ihrer Mädels träumen. Mit 25:20 wurde der zweite Satzgewinn realisiert.

Scheinbar völlig beflügelt gingen die Wildcats in den dritten Satz, der der letzte sein sollte. Hier konnten die Gäste in der Anfangsphase zwar ausgleichen, doch zu keiner Zeit gelang es ihnen, einen Punkt zur Führung zu erzielen. Spätestens beim 15:8 ließen die ansteigende Lautstärke der Fans und der Gesichtsausdruck des Gästetrainers keinen Zweifel am Ausgang mehr offen. Mit 25:17 ging der letzte Satz noch deutlicher aufs Wildcats-Konto. Auf acht Heimsiege in Folge in einer brodelnden Diesterweg-Halle können sie damit verweisen.

„Man muss das auch mal gönnen können“, lobte Gästetrainer Jimmy Czimek die Leistung der Stralsunderinnen. Auch die Thiel-Mädels selbst haben mit solch einem klaren Ergebnis wohl nicht gerechnet. „Wir können es wohl alle noch nicht richtig begreifen“, meinte „Wildkatze“ Franziska Kühn, die zur wertvollsten Spielerin auf der Seite des Siegers gekürt wurde. „Wenn man gerade die vielen langen Ballwechsel – aufgeheizt vom Publikum – dann gewinnt, spürt man den Aufwind“, zeigte sich die 32-Jährige überwältigt.

Wenke Büssow-Krämer

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