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Rügen „Wirbel um Zirsevitz“ in Buchform
Vorpommern Rügen „Wirbel um Zirsevitz“ in Buchform
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00:00 13.01.2017

Es empfiehlt sich ein Auto mit guter Federung, will man nach Zirsevitz fahren. Der Weg dorthin geht nämlich über eine der typischen Plattenspurwege, die in DDR-Zeiten meist dort angelegt wurden, wo LPG-Laster schneller voran kommen sollten. Die etwas beschwerliche Anfahrt hat aber auch ihr Gutes: Wer in der kleinen Siedlung am Niederungsrand am Kleinen Jasmunder Bodden wohnt – 17 Menschen sind es heute –, hat selbst in den turbulenten Sommermonaten seine Ruhe.

Versteckt am Bodden liegt das kleine Dorf Zirsevitz. Quelle: Foto: S. G.

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“, wird sich auch Herr Siros gedacht haben, als er sich mit seinen Leuten vor mehr als 1000 Jahren hier niedergelassen hat. Er gab der Siedlung seinen Namen, und aus dem slawischen „Sirosevici“ wurde im Laufe der Jahrhunderte Zirsevitz. Trotz aller Abgeschiedenheit ist Zirsevitz bereits zwei Mal literarisch verewigt worden: 1910 veröffentlichte ein Zirsevitzer Dichter namens H. Predap im „Heimat-Kalender für den Kreis Rügen“ seine düstere „Sage von Juliusruh“, in der ein Mann nach der Tötung seines Widersachers nicht mehr zur Ruhe kommt. Und 1936 stellte der Autor Kurt Pergande sogar einen Roman mit dem Titel „Wirbel um Zirsevitz“ der Öffentlichkeit vor.

OZ

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13.01.2017
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