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Abstieg am Königsstuhl bleibt dieses Jahr gesperrt

Sassnitz Abstieg am Königsstuhl bleibt dieses Jahr gesperrt

Reparatur der bei einem Hangrutsch zerstörten Treppe nicht möglich. Umweltministerium gibt Machbarkeitsstudie für Neubau in Auftrag.

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Seit fast acht Wochen gesperrt - der Abstieg am Königsstuhl, der hinunter zum Strand führt.

Quelle: Udo Burwitz

Sassnitz. Beim Besuch des berühmtesten Kreidefelsens auf Rügen, dem Königsstuhl, müssen Insel-Urlauber in diesem Jahr auf einen Abstieg zum Strand verzichten. Die nach einem Hangrutsch Anfang Mai teilweise zerstörte Treppe, die an dem 118 Meter hohen Kreidefelsen hinunter zur Ostsee führt, wird nach Angaben des Umweltministeriums MV in diesem Jahr nicht repariert. Der Abstieg bleibt 2016 gesperrt.

Seit fast acht Wochen ist der Zugang zum Abstieg gesperrt. Anfang Mai kam es zu einem kleineren Hangrutsch im unteren Bereich des Kliffs, bei dem eine etwa 120 Jahre alte Buche auf die Treppe des Abstiegs stürzte. Die hölzerne Konstruktion wurde dabei teilweise zerstört. Eine Reparatur ist nach Angaben von Dr. Ingolf Stodian, Dezernent für den Nationalpark Jasmund, aus Sicherheitsgründen nicht möglich, weil der untere Treppenabschnitt auf der Scholle steht, die abgerutscht ist. Dort könnten erneute Rutschungen nicht ausgeschlossen werden. Für eine kurzfristige Lösung käme nur ein so genannter Ersatzneubau in Frage. Ein paar Meter vom zerstörten Treppenteil müsste am letzten Treppenbogen ein neues Leiterstück angepasst werden. Das würde allerdings auf einen nur wenige Meter breiten Strandabschnitt münden, der mehrmals im Jahr überflutet wird.

Das Umweltministerium hat diese Alternative geprüft. Dieses Provisorium würde laut Ministeriumssprecher Florian Tessenow etwa 310 000 Euro kosten, ohne das ein Unternehmen dafür auf Grund der schwierigen Lage die Gewährleistung übernehmen würde. Deshalb verzichte das Ministerium auf eine Reparatur. Stattdessen orientiert es auf einen kompletten Neubau. Dafür sollen laut Tessenow noch in diesem Jahr Fördermittel aus dem EU-Programm Eler bereit stehen. Um festzustellen, wo genau am Königsstuhl ein neuer Abstieg gebaut werden kann und wie teuer der wird, soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie werde der Minister kurzfristig in Auftrag geben, kündigt der Sprecher an.

Udo Burwitz

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