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Ahoi Rügen: Neuer Käpt‘n geht in Sellin an Bord

Sellin Ahoi Rügen: Neuer Käpt‘n geht in Sellin an Bord

Ulf Steiner - vormals Leiter im Nationalpark Zentrum Königsstuhl— ist jetzt Geschäftsführer in der Bade- und Erlebniswelt, die von fünf Gemeinden betrieben wird

Sellin. Geschäftsführerwechsel im Ahoi Rügen: Gestern hat Wilhelm Wolff nicht nur seinen 27. Geburtstag gefeiert, sondern offiziell den Staffelstab an Ulf Steiner übergeben, der seit dem 1. April neuer Käpt‘n in der Bade- und Erlebniswelt in Sellin ist.

Steiner hatte zuvor nach mehr als elf Jahren den Stuhl des Geschäftsführers im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl geräumt. Der 45-jährige Diplom-Ingenieur für Forstwirtschaft freut sich auf die neue Aufgabe und hat ein klares Ziel: „Ich freue mich, dass ich die Chance bekomme, diesen Standort weiter zu entwickeln. Es ist eine echte Herausforderung. Aber ich springe nicht ins kalte Wasser. Mich reizt es, neue Konzepte für den Gast und unternehmerisch so zu entwickeln, dass das Erlebnisbad erfolgreich wird. Die Rahmenbedingungen, also die Konstellation mit den Gemeinden, sind optimal.“

Seit Jahresbeginn hat das Bad im Selliner Seepark einen neuen Betreiber und läuft unter neuem Namen. Das ehemalige Spaßbad „Inselparadies“ wird als Ahoi Rügen von der Bade- und Erlebniswelt GmbH bewirtschaftet, die Ende letzten Jahres gegründet wurde, um das angeschlagene Spaßbad vor der angekündigten Schließung zu retten (die OZ berichtete). Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der Tourismuszentrale Rügen (TZR). Deren Gesellschafter sind die fünf Gemeinden Binz, Sellin, Baabe, Göhren und Putbus. Übergangsweise waren Wilhelm Wolff und Peter Sagner, vormals Betriebsleiter im Bad, bestellt worden. Wolff ist seit der Übernahme der Selliner Seebrücke durch die Gemeinde Sellin vor genau zwei Jahren deren Leiter. Dieser Aufgabe kann er sich nun wieder ausschließlich widmen und werde auch weiterhin — nicht nur bei gastronomischen Fragen — mit Rat und Tat zu Seite stehen, kündigte Bürgermeister Reinhard Liedtke an.

„Herr Wolff hat eine tolle Arbeit gemacht und geholfen, dass das Bad nicht geschlossen werden musste und somit auch die Mitarbeiter ihren Job behalten konnten“, betonte Liedtke. 17 Mitarbeiter sind derzeit im Bad beschäftigt, einige vom alten Team gingen, neue sind hinzugekommen.

So auch Anke Schwarzer, die jetzt für die Bereiche Wellness und Kosmetik zuständig ist, die vorher privatisiert waren. Als neues Highlight soll künftig eine „Klangreise auf der Psammo-Liege, die mit Quarzsand und Bernstein gefüllt ist“, angeboten werden, verrät die Masseurin, Kosmetikerin und Klang- und Aromatherapeutin.

Mit neuen Ideen will auch der frischgebackene Geschäftsführer Kunden locken. Im Blick hat er mehr sportliche Angebote. „Ein reines Spaßbad ist nicht mehr zeitgemäß“, so Steiner. Auch die Kommunikation nach außen und die Vernetzung in der Region soll erheblich verbessert werden. Und ganz wichtig: „Das Grundkonzept muss sauber herausgearbeitet werden.“

Dass das neue Betreibermodell ein Erfolgsmodell und ein Beispiel für die Region ist, daran glauben Reinhard Liedtke und auch TZR-Chef Kai Gardeja fest. „Karfreitag vor Ostern wurden 998 Besucher gezählt. Daran sieht man, wie wichtig es ist, dass das Bad erhalten werden konnte“, so Liedtke.

Dennoch: Bei den Mitgesellschaftern muss weiterhin Überzeugungsarbeit geleistet werden. Denn neben kurzfristigen Investitionen in die Ausstattung sollen langfristige in die Attraktivität des Standortes folgen. So sind die Erweiterung des Saunabereiches unter Einbindung des Außengeländes, der Bau einer neuen Turborutsche und eines Sportschwimmbeckens geplant. Dazu sei man mit dem Wirtschaftsministerium im Gespräch. Jedes Jahr werde mit den Gemeinden der Wirtschaftsplan neu beschlossen und Investitionen vorher gemeinsam beraten. Die nächste Runde soll heute sein.

Von Gerit Herold

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