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Auf Klinkerpflaster von Binz nach Prora

Binz/Sellin Auf Klinkerpflaster von Binz nach Prora

Verlängerte Promenade verbindet Ostseebad und Ortsteil / Selliner feiern seit gestern Jubiläum des Badelebens

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Die Aristokraten nehmen Wirtschaftsminister Harry Glawe in ihre Mitte und eröffnen die Feierlichkeiten zum Jubiläum „150 Jahre Badeleben“ in Sellin.

Binz/Sellin. Ralf Drescher kommt gern nach Binz. In Rügens größtem Ostseebad lasse man sich nicht lumpen, begründete der Landrat gestern seine Zuneigung zum Ort. Auch nicht, wenn es um die Entwicklung von Prora geht. Mit dem boomenden Ortsteil ist die Kommune seit gestern besser verbunden: Die Promenade, die bislang kurz vor Prora endete, wurde bis zur Strandstraße am Beginn des Blocks I verlängert. Den existierenden Trampelpfad hat die Gemeinde befestigen lassen. Nunmehr können Fußgänger oberhalb der Dünen auf hochwertigem Klinker von Prora nach Binz und zurück spazieren.

OZ-Bild

Verlängerte Promenade verbindet Ostseebad und Ortsteil / Selliner feiern seit gestern Jubiläum des Badelebens

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Genauer gesagt seit vergangenem Donnerstag. Da waren die Absperrungen auf beiden Enden des 960 Meter langen Promenadenabschnitts abgebaut worden. „Seitdem ist auf dieser neuen Verbindung schon viel los“, unterstrich der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider, dass die neue Promenade von den Urlaubern gut angenommen wird. Auch bei der offiziellen Eröffnung, die die Kommune wegen des Terminkalenders des Landes-Wirtschaftsministers Harry Glawe (CDU) auf den gestrigen Tag verschoben hatte, drängten sich immer wieder Badegäste mit Hund, Kind und Kegel durch die Menge aus geladenen Kommunal-, Kreis- und Landespolitikern.

„Das ist wirklich gut geworden“, lobten Daniel Raab und Sebastian Scheich, die zu Besuch in Binz sind und gerade mit ihren Hunden vom Strand kamen. Sie hatten schon den Beginn der Bauarbeiten im Frühjahr erlebt.

Apropos gehen: Fahrradfahren ist auch auf dem neuen Promenadenabschnitt offiziell verboten. Dazu hätte sie breiter als auf die jetzt ausgebauten drei Meter werden müssen, sagt Schneider. Die Kiefern auf der Düne sollten aber erhalten werden, weshalb die Promenade auch den einen oder anderen Schlenker macht. „Die fügt sich so ein, als wäre sie schon immer dagewesen“, zollte auch Landrat Ralf Drescher (CDU) dem vom Bergener Büro Niessen geplanten Fußweg Respekt.

Mehr als 1,6 Millionen Euro haben sich die Binzer diesen Promenadenabschnitt kosten lassen. Rund 1,3 Millionen steuerte das Land bei. Das wird an die Kommune in den nächsten Tagen noch einmal Geld überweisen – für die Machbarkeitsstudie zum Bau einer Marina in der Prorer Wiek.

Am Block I soll die Promenade nicht enden. Schneider mahnte die heutigen Bauherren in der einst geplanten KdF-Anlage, ihren Verpflichtungen nachzukommen und den Fußweg oberhalb der Dünen in Richtung Norden zu führen. Und irgendwann könne man vielleicht bis Sassnitz wandern. Von einer Verlängerung in Richtung Süden spricht dagegen niemand.

Im dortigen Sellin hatte Glawe kurz zuvor mit Bürgermeister Reinhard Liedtke und Kurdirektorin Adriana Zawisza die Feierlichkeiten „150 Jahre Badeleben“ eröffnet. 1866 war der Schriftsteller Arnold Wellmer der erste Badereisende, der in den Fischerort kam. „Zu Beginn gab es einen Landgasthof mit sechs Betten“, so Liedtke. Heute sind es 8250 Gästebetten.

Maik Trettin

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