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Chaos in Sicht: B 196 zwischen Pantow und Zirkow gesperrt

Zirkow/Pantow Chaos in Sicht: B 196 zwischen Pantow und Zirkow gesperrt

Fahrbahn bekommt ab Montag einen neuen Belag / Bauarbeiten dauern einen Monat / Die Autofahrer müssen Umwege und längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen

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Zirkow/Pantow. Die Absperrzäune stehen bereit, die Umleitungsschilder auch – und sie verheißen nichts Gutes, denn es droht Ungemach: Wer ab Montag zwischen der Inselmitte und den Orten an der Bäderküste unterwegs ist, muss weite Umwege und längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen. „Wir lassen die Fahrbahn der B 196 zwischen Zirkow und Pantow sanieren“, kündigt Ralf Sendrowski, Chef des Straßenbauamtes Stralsund an. Deshalb wird dieser Abschnitt der Bundesstraße voraussichtlich bis zum 21. Oktober gesperrt sein. Anliegerverkehr soll mit Einschränkungen möglich sein.

Für Sendrowski sind die Straßenbauarbeiten unerlässlich. „Die Fahrbahn ist rissig und vielfach geflickt und daher instandsetzungsbedürftig“, sagt er. Deshalb werde die Deck- und Binderschicht erneuert. Außerdem soll im Bereich von Zirkow die Entwässerungsanlage ergänzt und bei Pantow ein Rohrdurchlass erneuert werden. Das alles soll etwa 920 000 Euro kosten. Die Bundesrepublik Deutschland bezahlt.

Ausgeführt werden die Arbeiten in zwei Bauabschnitten. „Begonnen wird im Bauabschnitt Kreuzung Karls Erlebnisdorf bis Bahnübergang Kleinbahn bei Pantow“, sagt Sendrowski. Er hofft, dass die Straßenbauer bis zum 5. Oktober fertig sind. Sagt aber auch: „Bei den Nachfolgearbeiten ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.“ Im zweiten Bauabschnitt – Ortsdurchfahrt Zirkow bis Kreuzung Karls Erlebnisdorf – beginnen die Arbeiten voraussichtlich ab dem 5. Oktober und dauern bis zum 21. Oktober an. Danach folgen die Restarbeiten bei laufendem Verkehr.

Während der etwa einmonatigen Vollsperrung können die Autofahrer derweil Kilometer schruppen. Denn sie müssen zum Teil weite Umwege fahren, um an ihr Ziel zu gelangen. Von Bergen aus geht es über Putbus, Vilmnitz, Nadelitz über die alte Bäderstraße in Richtung Mönchgut und umgekehrt. Eine andere Variante wäre noch jene über Karow – Prora – Binz und umgekehrt.

Aber die ist eigentlich nicht zu empfehlen, weil an der Karower Kreuzung auch mit dem Bau eines provisorischen Kreisels begonnen wird. Der Verkehr soll dort mittels Ampeln geregelt werden. Das führt zwangsläufig zu Wartezeiten. Zudem soll Anfang Oktober auch noch mit dem Bau eines Kreisels am Abzweig Serams begonnen werden. Auch hier ist mit teilweisen Sperrungen des Fahrzeugverkehrs zu rechnen.

Mit längeren Fahrtzeiten werden wohl die Passagiere des öffentlichen Nahverkehrs leben müssen. „Wir leiten die Busse der Linie 24 generell über Lubkow, Prora und Binz nach Serams um“, sagt Michael Lang, Sprecher der Verkehrsgesellschaft Vorpommern- Rügen.

Und deren Verkehrsplaner wischen sich erstmal den Schweiß von der Stirn. Quasi in Windeseile mussten sie für die Linie 24 einen Baufahrplan zimmern. „Weil wir erst am Donnerstag dieser Woche vom Straßenbauamt über den genauen Ablauf der Baumaßnahmen informiert wurden“, sagt Lang mit einer gehörigen Portion Unverständnis darüber, dass die Verkehrsgesellschaft von heute auf morgen vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

Baufahrplan für den Nahverkehr

Einen Baufahrplan für die Linie 24 hat die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen für die Zeit der Vollsperrung vom 19. September ab 8.30 Uhr bis zum 21. Oktober erarbeitet.

Die Haltestellen Zirkow/Karls Erlebnisdorf und Pantow werden in dieser Zeit nicht bedient. Fahrgäste aus Pantow nutzen den Umsteigepunkt in Serams.

Fahrgäste aus Zirkow und Dalkvitz nutzen den Busshuttle nach Karow. In Höhe Unitec gibt’s Haltestellen für den Umstieg nach Serams/Sassnitz/Binz/Göhren/Klein Zicker und Bergen.

Die Linie 24 wird über Lubkow – Prora (Außenstraße) – Binz umgeleitet. Um die Anschlüsse in Serams halten zu können, werden alle Haltestellen innerhalb der Umleitungsstrecke durch die Linie 24 nicht bedient.

Ein direkter Zuganschluss in Bergen kann nicht gewährleistet werden.

• www.vvr-bus.de

Chris-Marco Herold

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