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Göhren ist beim Straßenbau in der Zwickmühle

Göhren Göhren ist beim Straßenbau in der Zwickmühle

Start für Berliner Straße verzögert sich, weil noch nicht alle Fördermittel bestätigt sind.

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Vom Kreisel aus soll der erste Bauabschnitt losgehen und bis zur Einmündung an der Hauptmannstraße reichen.

Quelle: Gerit Herold

Göhren. Der Ausbau der Berliner Straße in Göhren sollte eigentlich im September beginnen. Doch wann es wirklich losgeht, ist noch nicht klar. Die Gemeinde ist in der Zwickmühle: „Wir könnten beginnen, die Städtebaufördermittel sind bewilligt, aber wir wissen noch nicht, was hinten passiert“, sagte Projektleiterin Doris Mittelstädt von der BauBeCon Sanierungsträger GmbH auf der Gemeinderatssitzung am Montag. Auf der stand ein Beschluss zur Auftragsvergabe für den Straßenausbau zur Debatte.

Das Problem: Die Berliner Straße liegt „nur“ zu zwei Dritteln im Sanierungsgebiet. Das heißt, es gibt nur Geld für die Sanierung der rund 220 Meter langen Trasse vom Kreisel an der Carlstraße bis hin zum Ende des Parkplatzes an der Nordperdhalle/Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße. Die 60 Meter von dort bis zum Ortsanfang beinhalten den zweiten Bauabschnitt, für den beim Innenministerium Fördermittel als Sonderbedarfszuweisung beantragt wurden. Doch eine Bestätigung der Förderung stehe noch aus, sagt Mittelstädt. Für den Antrag fehlten noch die baufachliche Prüfung sowie die Stellungnahme des Landkreises, die ohne genehmigten Haushalt nicht erteilt werden konnte. Beide Unterlagen können jetzt erst nach Schwerin geschickt und dort bearbeitet werden.

Den ersten Bauabschnitt trotzdem schon zu starten, hält der Gemeinderat für falsch. „Wir können jetzt nicht anfangen und dann erneut ausschreiben“, hat der Bauausschussvorsitzender Edwin Kopplin Bedenken wegen der Mehrkosten. Zudem könnte es Probleme bei Gewährleistungsfragen geben. „Die Berliner Straße ist das Aushängeschild von Göhren, da können wir nicht solche Kunststücke machen“, sagt Kopplin. Die Gemeindeväter plädierten für eine gemeinsame Ausschreibung der Bauabschnitte, also für die gesamte Berliner Straße. Und damit für eine deutliche Verzögerung des Baubeginns. Doch die Zeit sitzt den Göhrenern im Nacken: Das Geld muss bis Ende dieses Jahres ausgegeben werden. „Da beißt sich der Hund in den Schwanz“, so Gemeindevertreter Hans-Harald Ott.

Der erste Bauabschnitt kostet rund 910 000 Euro. In den fließen 600 000 Euro an Städtebaufördermitteln. Der Rest wird vom Zweckverband Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen beigesteuert, der neue Leitungen verlegt sowie von der Gemeinde Göhren als Eigenmittelanteil. Der zweite Bauabschnitt schlägt mit 221 000 Euro zu Buche und wird zu 40 Prozent vom Land gefördert.

Der Baubeginn ist noch offen.“Doris Mittelstädt, BauBeCon

 



Gerit Herold

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Berliner Straße in Göhren: Vom Kreisel aus soll der erste Bauabschnitt losgehen und bis zur Einmündung an der Hauptmannstraße reichen. Der zweite Baubschnitt reicht von dort bis zum Ortseingang.

Das Ostseebad Göhren muss den geplanten Sanierungsbeginn verschieben, weil noch nicht alle Fördermittel bestätigt sind.

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