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Hafen am Selliner See: Alle Stege sind schon da

Sellin Hafen am Selliner See: Alle Stege sind schon da

Die Arbeiten für den neuen Wasserwander- rastplatz schreiten voran. Aber das Ausflugslokal wird erst 2019 öffnen.

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Ein Luftbild zeigt die aktuellen Arbeiten am neuen Wasserwanderrastplatz Sellin.

Quelle: Foto: Ralf Eppinger

Sellin. Aus der Vogelperspektive ist es schon besonders deutlich zu erkennen: Der künftige Wasserwanderrastplatz am Selliner See nimmt Formen an. Die Steganlagen wurden bereits gebaut.

OZ-Bild

Die Arbeiten für den neuen Wasserwander- rastplatz schreiten voran. Aber das Ausflugslokal wird erst 2019 öffnen.

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„Alle Rammarbeiten für die Stahlkonstruktionen sind abgeschlossen sowie auch die Betonarbeiten an den Kaimauern. Zudem sind die Anlegedalben und die Halterungen für die Schiffe montiert. Jetzt werden die Holzbohlenbeläge angebracht“, informiert Sellins Bürgermeister Reinhard Liedtke. Von dem neuen, 85 Meter langen Steg gehen zwei 100 Meter lange Stege ab, an denen einmal jeweils 40 Sportboote festmachen können. Auch der 45 Meter lange Anleger für zwei Fahrgastschiffe wurde bereits hergerichtet. Die Stege werden nun mit Versorgungspollern für die Boote für Strom und Wasser ausgerüstet, so Liedtke. An den beiden Queranlegern am Ende der Segler-Stege werde noch eine zentrale Stelle für Schmutzwasser installiert. Auch ein 20 Meter langer Schwimmsteg für Paddler, kleine Jollen oder Ruderboote liegt bereits im Wasser. Fast fertiggestellt ist ebenfalls die neue Slipanlage. An der südlichen Kaikante ist weiterhin eine Treppenanlage aus Beton entstanden, die gleichzeitig als Sitzgelegenheit für Besucher dienen soll. Sämtliche Arbeiten wurden von der Firma Züblin, die auf Wasserbau spezialisiert ist und schon beim Neubau des Baaber Hafens und der Seedorfer Brücke verantwortlich zeichnete, ausgeführt.

Für den Hafenausbau erfolgte im Februar letzten Jahres mit dem ersten Spatenstich der Startschuss. Zuerst wurde die Fahrrinne ertüchtigt, im Mai dieses Jahres hatte dann der eigentliche Ausbau des Hafens am Selliner See begonnen. Dessen Bauherr und künftiger Betreiber ist der kommunale Eigenbetrieb Kurverwaltung. Das rund 5,1 Millionen Euro teure Projekt bezuschusst das Wirtschaftsministerium MV mit rund 4,6 Millionen Euro. Rund die Hälfte der Baukosten ist allein in die Ertüchtigung der zwei bis 2,80 Meter tiefen Fahrrinne geflossen. Diese wurde auf eine Länge von 3380 Metern und eine Breite von 20 Metern ausgebaggert.

Zur Saison sollen in der Marina, die ausschließlich für Gastlieger vorgesehen ist, die ersten Freizeitskipper begrüßt werden. „Wir wollen Ostern bereits leise starten“, so Liedtke. Dann werde allerdings das geplante Sanitärgebäude noch nicht fertig sein, für das jetzt die Ausschreibungen laufen. Übergangshalber sollen für WC und Hafenmeisterbüro zwei Container aus der Baustelleneinrichtung genutzt werden. Die Ausschreibung für die Stelle des Selliner Hafenmeisters soll im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen, kündigt Liedtke an.

Den Zuschlag für das künftige Ausflugslkokal, das in das maritime Ensemble am historischen Bollwerk eingebettet werden soll, hat die Gemeinde bereits erteilt. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück, das zur Erbbaupacht vergeben wird, errichtet der Binzer Bauunternehmer Jürgen Breuer einen Zweieinhalbgeschosser mit viel Glas für Gastronomie und drei Ferienwohnungen – Eröffnung wahrscheinlich nicht vor 2019.

Um die Zuwegung von der B 196 zum Wasserwanderrastplatz zu gewährleisten, wird im nächsten Jahr eine Zufahrt samt Gehweg über die Straße „Am Bollwerk“ gebaut. Die Straße mit Bäumen und Beleuchtung sowie der Wendeplatz am Hafen werden gepflastert.

Fahrrinne verschlingt die Hälfte der Baukosten

5,1 Millionen Euro kostet der Wasserwanderrastplatz, für den im Februar 2016 der 1. Spatenstich erfolgte. Das Wirtschaftsministerium MV bezuschusst das Projekt mit rund 4,6 Millionen Euro.Die Fahrrinne verschlingt die Hälfte der Kosten. 61000 Kubikmeter Nassbaggergut wurden aus dem See geholt. Damit die Wasserbauer genau wussten, wo und wie viel gebaggert werden muss, half moderne Computertechnik. Die Fachleute hatten eine selbst entwickelte Software an Bord. Das Nassbaggergut wurde nach Peenemünde und dann an Land weiter auf eine Deponie transportiert.

Gerit Herold

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