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Halb gesperrt: Ummanzer Brücke marode

Ummanz Halb gesperrt: Ummanzer Brücke marode

Schäden an Beton und Bewehrung / Bauwerk darf nur noch im Schritttempo befahren werden

Ummanz. . Die einzige Verbindung zwischen den Inseln Rügen und Ummanz ist zu einem Schadensfall geworden. Der Landkreis Vorpommern-Rügen als Eigentümer musste Bauarbeiter anrücken lassen. „Bis Mitte oder Ende Dezember sollen sie das Bauwerk wieder in Schuss bringen“, sagt Kreissprecher Olaf Manzke.

Bis dahin müssen die Autofahrer wohl oder übel mit Einschränkungen leben: Die Fahrbahn ist halbseitig gesperrt. Die Fahrzeuge dürfen maximal 30 Tonnen schwer sein. Die Trasse darf maximal nur mit Tempo 10 befahren werden.

Im Ergebnis einer vorgeschriebenen Brückenprüfung muss die dann angelegte „Krankenakte“ immer dicker geworden sein. „Der tatsächliche Schadensumfang hat sich als größer als zunächst angenommen herausgestellt“, macht Manzke deutlich.

Das unterstreicht Holger Kliewe. „Meines Wissens nach sollten wohl anfangs nur Fugen ausgebessert werden“, sagt der Ummanzer Bürgermeister. Aber dann seien Schäden an der Bewehrung des Bauwerkes entdeckt worden, die nun behoben werden müssen. „Zudem muss wohl an einigen Stellen auch noch der Beton erneuert werden“, ergänzt Kliewe.

Er hofft, dass die Brücken-Therapie Mitte Dezember abgeschlossen ist und es in der nächsten Zeit keinen Wintereinbruch mit den entsprechenden Temperaturen gibt. „Denn dann kann davon ausgegangen werden, dass mit Beton nicht gearbeitet werden kann und wir schließlich mit der Baustelle noch bis ins Frühjahr hinein werden leben müssen“, sagt Kliewe.

Eine Großbaustelle war die Ummanzer Brücke das letzte Mal vor mittlerweile 14 Jahren. Seinerzeit – von 1998 bis 2004 – war das Bauwerk saniert und um eines für Radfahrer und Fußgänger ergänzt worden. Etwa 2,5 Millionen Euro hat das Projekt damals gekostet. Der damalige Kreis Rügen hatte sich mit einer Million Euro beteiligt. Der Rest der Summe war gefördert worden.

Die Last der erst 1954 gebauten Straßenbrücke zwischen den Ummanzer Ortsteilen Mursewiek und Waase tragen genau 88 Betonfeiler. Die sind zehn Meter tief in den Boden des Focker Stroms gerammt worden.

Chris-Marco Herold

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