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Kanalbauer rücken in der Bebelstraße an

Sagard Kanalbauer rücken in der Bebelstraße an

Ausbau der Straße beginnt am 1. März. Gemeinde will sich „Gehweg der Nationen“ pflastern lassen.

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Das alte Kopfsteinpflaster in der August-Bebel-Straße in Sagard verschwindet. In der nächsten Woche beginnt der Straßenausbau. Die Fahrbahn soll ein Asphaltband bekommen

Quelle: Udo Burwitz

Sagard. In Sagard wird in der kommenden Woche mit dem Ausbau der August-Bebel-Straße begonnen. Anwohner und Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Die Straße wird während der Bauzeit voll gesperrt. Der Ausbau soll im Oktober abgeschlossen werden.

In der August-Bebel-Straße wird das historische, aber marode Kopfsteinpflaster verschwinden. Es soll auf dem vorgesehenen und 215 Meter langen Bauabschnitt von der Brücke bis zum Knotenpunkt Schulstraße/Brunnenaue durch ein neues Asphaltband ersetzt werden. Zudem werden die Straßenbeleuchtung und der Gehweg erneuert. Laut Planungsunterlagen soll der mit Betonsteinen gepflastert werden. Die Gemeinde hat jedoch vor, ihn hochwertiger zu gestalten. Die Idee sei, einen „Gehweg der Nationen, der 20 Länder“ anzulegen, sagt Bürgermeister Sandro Wenzel. Er hat bereits Kontakt mit einem Lieferanten aufgenommen. Von dem könnten die Sagarder Steine aus 20 Ländern, darunter Italien, Indien und China sowie Brasilien und Angola, bekommen. Diese Steine sollen abschnittsweise auf dem Gehweg verlegt werden. Den Anwohnern der Straße sollen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Der Bürgermeister versucht zur Zeit, für das Projekt Unternehmen aus Sagard und der Region als Sponsoren zu gewinnen. Die Finanzierung dieses Vorhabens ist gegenwärtig aber noch nicht gesichert.

Zum Auftakt der Baumaßnahme werden zunächst Kanalbauer anrücken. In der Straße werden neue Schmutz-, Regenwasser- und Trinkwasserleitungen verlegt. Damit bekommen auch jene Anlieger Anschluss an das zentrale Abwassernetz der Insel Rügen, die ihr Schmutzwasser bislang noch in private Kleinkläranlagen entsorgen. Die gesamte Baumaßnahme wird etwa 780 000 Euro kosten. Der Straßenausbau wird mit knapp 220 000 Euro gefördert. Anlieger müssen sich mit einer Umlage an der Projektfinanzierung beteiligen.  



Burwitz, Udo

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