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Kurplatz in Rügens Hafenstadt soll gepflasterte Ellipsen erhalten

Sassnitz Kurplatz in Rügens Hafenstadt soll gepflasterte Ellipsen erhalten

Sassnitzer Stadtvertreter billigen Entwurf für Neugestaltung des Areals. An der Kurmuschel wird am Sonnabend eine Promenaden-Revue gefeiert.

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An der Sassnitz Kurmuschel blättert der Putz, die Betonplatten auf dem Kurplatz weisen zahlreiche Risse auf - Wind und Wetter haben deutliche Spuren hinterlassen.

Quelle: Udo Burwitz

Sassnitz. Auf dem Kurplatz in Sassnitz mit der vom Rügener Schalenbaumeister Ulrich Müther geschaffenen Kurmuschel veranstaltet die Stadt am Sonnabend ihre traditionelle Promenaden-Revue. Es könnte womöglich die letzte sein, die auf unsaniertem Platz gefeiert wird. Den will die Kommune auf Vordermann bringen. Die Stadtvertreter haben dafür in jüngster Sitzung ihre Entscheidung getroffen, wie das Areal am unteren Ende der Altstadt künftig aussehen soll.Sie billigten einen von Stadtplanerin Erika Streubel vorgelegten Entwurf für die Neugestaltung des Kurplatzes, der das Ende der am Stadthafen beginnenden Promenade markiert.

An dem Platz mit der vom Binzer Schalenbaumeister Ulrich Müther erbauten Kurmuschel, die unter Denkmalschutz steht, haben Wind und Wetter deutliche Spuren hinterlassen. An der futuristischen Schalenkonstruktion blättert der Putz, die sie links und rechts flankierende Pergola ist teilweise bereits total verschlissen und die Betonplatten auf dem Vorplatz an der Muschel weisen zahlreiche Risse auf, aus denen das Unkraut sprießt. Diese alten und in Rechteckform verlegten Platten sollen durch zwei, mit unterschiedlichen Steinen, gepflasterte Ellipsen ersetzt werden. Damit wird künftig ein befestigter Platz in einer Größe von 1800 Quadratmetern vor der Kurmuschel zur Verfügung stehen. Die verschlissene Pergola aus Stein und Holz soll durch eine neue in geschwungener Form ersetzt werden. Die Stadtplanerin schlägt eine Metallkonstruktion vor, die mit Rankenpflanzen begrünt wird. Zudem ist der Bau eines neuen Besucher-Toilette geplant.

Die Sanierung des Kurmuschel-Ensembles wird die Wüstenrot-Stiftung übernehmen. Nach Angaben des Sassnitzer Bürgermeisters Frank Kracht plant die Stiftung den Beginn der Bauarbeiten im kommenden Herbst. Die Stadtverwaltung beabsichtigt, zu dem Zeitpunkt auch bereits vorbereitende Maßnahmen für die Neugestaltung des Kurplatzes zu starten. Die Hauptarbeiten sollen nach der Sanierung der Kurmuschel durchgeführt werden. Für die Platzgestaltung hat die Kommune 300 000 Euro eingeplant.

Udo Burwitz

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