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Lindenstraße soll instandgesetzt werden

Nardevitz Lindenstraße soll instandgesetzt werden

Bauarbeiten in Nardevitz beginnen voraussichtlich im Herbst.

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Vor rund 150 jahren angelegt und heute ziemlich marode - die Lindenstraße mit dem historischen Kopfsteinpflaster in Nardevitz.

Quelle: Udo Burwitz

Nardevitz. In Nardevitz auf Rügen sollen Bauarbeiter eine der ältesten Kopfsteinpflasterstraßen der Insel auf Vordermann bringen. Die Gemeinde Lohme will die Lindenstraße in dem Ortsteil instandsetzen lassen. Bürgermeister Matthias Ogilvie rechnet mit einem Baubeginn voraussichtlich im Herbst.

Die Gemeindevertretung hat in jüngster Sitzung per Beschluss die Instandsetzungsvariante festgelegt. Zwei standen zur Debatte. Die eine sah lediglich die Aufnahme des alten Pflasters, das Befestigen und Glätten des Unterbodens und eine Neuverlegung des alten Pflasters vor. Eine zweite Variante beinhaltet obendrein den Bau einer Gosse am Fahrbahnrand und von Straßeneinläufen, damit das Regenwasser vernünftig abfließen kann. Die Gemeindevertretung hat sich in nichtöffentlicher Sitzung laut Bürgermeister für die zweite und auch teurere Variante entschieden, deren Kosten Matthias Ogilvie mit mehr als 40 000 Euro angibt.

Auf der Fahrbahn der rund 290 Meter langen Lindenstraße in Nardevitz wurde das noch heute vorhandene Kopfsteinpflaster bereits vor etwa 150 Jahren verlegt. Es ist inzwischen ausgefahren. Die Fahrbahn weist erhebliche Wölbungen auf. Deshalb wollten die Kommunalpolitiker ursprünglich die Straße innerhalb des Förderprogramms der Flurneuordnung komplett ausbauen lassen. Dabei sollte das alte Pflaster durch eine Betonspur und Steinen aus dem gleichen Material ersetzt werden. Außerdem hätten für einen Ausbau neun der 26 Linden an den Fahrbahnrändern gefällt werden müssen. Dagegen protestierten Einwohner von Nardevitz und forderten den Erhalt des historischen Pflasters. Zudem hätten sich nicht mal ein Dutzend Anlieger der Lindenstraße mit insgesamt gut 40000 Euro an einem Ausbau der Straße beteiligen müssen, für den rund 83 000 Euro kalkuliert waren. Deshalb verwarfen die Gemeindevertreter die Ausbaupläne und entschieden sich für eine Straßenreparatur.

Udo Burwitz

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