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Mit Pauken und Trompeten begrüßt Rügen den Mai

Insel Rügen Mit Pauken und Trompeten begrüßt Rügen den Mai

50 Mutige wagen beim Anbaden sogar den Sprung in die 8 Grad kalte Ostsee / In vielen Orten wurden Maibäume aufgestellt und Feuer entzündet

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Keine Angst vor kühlen Temperaturen: Das Team von Hotel am Meer & Spa ging bei Binz in die Ostsee.

Insel Rügen. Ob Maiumzug, Gewerkschaftsdemonstration, oder Trabi-Treffen: Der Mai wurde auf Rügen mit lautstarkem Programm, Pauken und Trompeten begrüßt.

OZ-Bild

50 Mutige wagen beim Anbaden sogar den Sprung in die 8 Grad kalte Ostsee / In vielen Orten wurden Maibäume aufgestellt und Feuer entzündet

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Für laute Bläserklänge sorgten am Sonnabend die Bläser der Ostseefanfaren, die den Selliner Maiumzug inklusive Maibaum bis zur Seebrücke begleiteten. „Die Strecke geht zuerst stark bergan, für Bläser ist es dabei gar nicht so einfach, da noch zu Atem zu kommen“, sagte Michael Czechan von den Fanfaren. Aber der erste größere Auftritt des Naturton-Fanfarenzugs verlief ohne Zwischenfälle und der Maibaum konnte am Strand von Sellin aufgestellt werden. Dort wurde auch das Maifeuer entzündet. „Ein schöner Brauch zum Vertreiben der Wintergeister“, findet Cornelia Hellmeier aus Neumünster (Schleswig-Holstein). „Wird auch Zeit“, merkt ihr Mann Jens an. „Es war lange genug kalt.“

Auch in Baabe feierte man das Aufstellen des Maibaums mit einem Festumzug. Der verantwortungsvolle Auftrag, das Maifeuer zu entzünden wurde dem 18-jährigen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Baabe, Andy Österreich, erteilt. Eine gute Wahl — alles lief wie am Schnürchen.

Einige Kilometer weiter, in Binz, setzte sich der Maizug etwas später am Abend in Bewegung, dafür leuchteten aber auch die Lampions der Kinder umso schöner, die den Zug auf der Strandpromenade bis zum Kurplatz begleiteten. Hier beobachteten hunderte Menschen, wie der Binzer Maibaum aufgestellt wurde. Mit dabei: die Zwillinge Tonya und Tanysha (6) aus Binz mit ihrer Mutter Marie-Luise Hermann und Oma Simone Hermann. Auch Freya (8) und Lea (8) aus Binz genossen den Trubel und wuselten durch die Menge. Über einen Punkt waren sich die beiden aber nicht einig. „Ich will unbedingt anbaden“, meinte Freya. „Du bist doch verrückt!“, entgegnete ihre Freundin. „Weißt Du wie kalt das ist?“

Nicht schrecken konnte die tatsächlich nur 8 Grad Celsius kalte Ostsee aber die Gäste, die am Sonntag in Binz bei strahlend blauem Himmel in die Fluten stiegen. Rund 50 Badefreunde aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Holland hüpften in Kostümen aus der Kaiserzeit in die Ostsee.

Mit lautem Knattern und viel Qualm fuhr gestern früh eine lange Trabi-Karawane über die Insel. Von Bergen aus starteten die Trabi-Freunde Nordlichter ihre alljährliche Sternfahrt über Rügen und machten einen Zwischenstopp im Sassnitzer Stadthafen, wo sie von vielen Schaulustigen umringt wurden. „Neben 25 Trabis haben wir auch Dacias, Skodas und Wartburgs, aber ebenso diverse DDR-Mopeds in unserer Sammlung“, sagte Sven Thurow, der mit seiner blauen Rennpappe den Pulk der DDR-Oldtimer anführte.

Etwa 50 Leute versammelten sich vor der Sassnitzer Einkaufspassage, um für soziale Gerechtigkeit, faire Löhne und gegen Sanktionen von Hartz-IV-Empfängern zu demonstrieren. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner sprach von einer Grusel-Debatte, die am vergangenen Freitag in Berlin über die Abschaffung der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger geführt wurde.

Es sei falsch, Arbeitslose unter Generalverdacht zu stellen. Danach ging es nach Prora, um sich dort die traditionelle Erbsensuppe schmecken zu lassen.

In Göhren hätten die Genossen auf jeden Fall die größere Auswahl an Suppen gehabt. Bei der 24. Auflage des Mönchguter Heringsfestes wurde wieder die beste Fischsuppe der Insel gekürt. Sechs Restaurants wetteiferten mit ihren Rezepten um den Titel. Durchsetzen konnte sich das Team des Restaurants „Zum Skipper“ mit Eric Leppi, Pia Krause, Sophia Koßmann und Christopher Gruel.

Von Christian Rödel und Anne Ziebarth

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